Lukas Loss: Loveparade Gedenken
am 30. April 2011 unter Netzwelt abgelegtDer 24jährige Duisburger Art-& Mediadesigner hat das Unglück während der Loveparade zwar nicht live erlebt, aber in den folgenden Stunden und Tagen verfolgt. Er wohnt weniger als drei Kilometer von der Unglücksstelle entfernt. Viele seiner Freunde und Bekannten waren an jenem Tag bei der Veranstaltung. Diese räumliche und persönliche Nähe ließ ihn mit den Opfern und ihren Angehörigen mitfühlen und ihre Kritik am Umgang der Politik mit diesem Thema teilen.
Sehr schnell entwickelte er die Idee, an dieser Stelle ein Denkmal für die Betroffenen zu schaffen, um das Ereignis mahnend dokumentieren. Loss entwarf eine Vorlage für ein Reverse Graffitti, das er im so genannten Gelben Bogen, dem Tunnel, in dem das Unglück stattfand, anbringen wollte, und stellte dieses Konzept im August 2010 der Öffentlichkeit vor und setzte es im Januar 2011 mit Never Forget um. Dieser Artikel beschreibt, warum die Arbeit nicht fertiggestellt werden kann.









