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Loveparade 2010 – eine für alle!

Der Film ist eine Hommage an ausnahmslos all die Menschen, die sich für eine würdig gestaltete Gedenkstätte am Unglücksort der Loveparade 2010 unter freiem Himmel einsetzen, die sie brauchen und die sie beleben. Noch ist dies möglich. Wie die Bilder zeigen: Es ist Fünf vor Zwölf!

Wir erinnern uns an den Medienrummel zum ersten Jahrestag der Tragödie am 24. Juli 2011, aber auch an die Worte des Duisburger Kulturdezernenten Karl Janssen dazu, der sinngemäß meinte, dass man diesen Tag nach einem Jahr Stillstand auch noch überstehen werde und dann müsse Duisburg endlich den Trauerflor ablegen. Dass die Stadt Duisburg mit der Loveparade 2010 ein Gesicht verloren hat und man diese Tragödie nur verarbeiten und nicht verdrängen kann, wird am grünen Tisch gerne übersehen. Wofür arbeiten nun die Menschen, die hinter den Hallen des alten Duisburger Güterbahnhofes mit Erschließungs- und Kanalisationsarbeiten begonnen haben? Für oder gegen das Vergessen?

Erschließung Duisburger Freiheit am 28. Oktober 2011

Wir sehen die Weitläufigkeit des Geländes und ein Scheitern: Gescheitert ist der Versuch des Menschen, sich die Natur zum Untertanen zu machen. Sie holt sich die Industriebrache zurück. Die Güterumschlagshallen von einst wuchern teilweise zu gewaltigen Gewächshäusern. Dabei hatte man noch am Vormittag des 24. Juli 2010 Kleingebäude geschreddert und auf dem Platz alles komplett platt planiert, was nur zu planieren ging. Dies alles nur, um sie dort stattfinden zu lassen: Die letzte Loveparade. 250.000 Gäste sollten es mindestens werden. Die waren amtlich genehmigt. Was für ein Affront? Die bekanntesten Sprayer der Stadt haben bereits ihre Zeichen gesetzt.

Wie viele Menschen wirklich die Loveparade 2010 in Duisburg besucht haben, werden wir wohl trotz laufender Ermittlungen der Staatsanwaltschaft aufgrund des strittigen Genehmigungsverfahrens nie erfahren. Was wir Dank Privatinitiative wissen: Zum Zeitpunkt des Unglücks waren ca. 10.000 Menschen auf der nur 600m² umfassenden Rampe. Und nur dort kann sie entstehen: Eine Gedenkstätte für alle.

Eine Gedenkstätte für alle

Wir alle wissen das Wohlwollen des Investoren zu schätzen, sich diesem Thema zu widmen. Entwürfe und Ideen, diesen Platz zu gestalten, gibt es viele. Wie meinte der Architekt Klaus-Peter Spannhoff so schön. Es käme nicht darauf an, welcher Entwurf am Ende umgesetzt werde, nur darauf, dass man es in einer angemessenen Form tut. Für die Menschen. Darum Danke an alle, die sich nach über 15 Monaten immer noch unermüdlich einsetzen für Erhalt und Pflege von Stellwerkgebäude nebst Treppe, dem eigentlichen Symbol der Loveparade 2010, und der Rampe. Die Tage, an denen wir darum kämpfen können, sind gezählt. Die Tage, an denen wir dort den Opfern der Loveparade 2010 offen gedenken dürfen, hoffentlich nicht. Es wäre verantwortungslos.


BI Never Forget

den Opfern der Loveparade

Kommentare
  • Alleine das P.S. dieses Posts ist reichlich gewürzt, hat es dementsprechend in sich und stellt leider den gesamten Verein “Loveparade Selbsthilfe e.V.” mehr in Frage als es den Angehörigen jemals lieb sein kann. Aber schließlich müssen ja auch die ihren Vorstand im Dezember 2011 gewählt haben. Der Eklat um die an der Rampe gestohlenen Trauergaben war nicht wirklich leise…

    http://kriegerbau.wordpress.com/2012/01/29/duisburg/

    Offener Brief an Kurt Krieger
    by Beschwerdekomitee

    VERÖFFENTLICHT: 29. Januar 2012
    FILED UNDER: Loveparade Duisburg
    TAGS: Detlev Keye : Duisburg : Gedenkstätte : Höffner : Kurt Krieger : Loveparade : Loveparade Selbsthilfe

    • Wieso verlinkst du denn diese Schlammschlacht auch noch? Ohne Worte…

      • Einerseits der Vollständigkeit wegen, andererseits hatte sich Evers auf Rohns Pinnwand über zu wenig Feedback beklagt: “Aber merkwürdig wenig Resonanz bisher, auf Blogger und sie zwei beide. Oder täuscht das?” – Allein das zeigte zu dem Zeitpunkt schon, wie realitätsfern die Situation eingeschätzt wird. Zum selben Zeitpunkt wird ein Evers nicht müde, auf einem Nachbarblog wortwörtlich von suizidalen Lösungen zu schwatzen. Sorry, das geht eindeutig zu weit, zumal die naheliegendste Lösung nicht einmal im Ansatz angesprochen wird; im Gegenteil: sie wird allein dadurch explizit ausgeschlossen:

        [...] Deren Stellvertreteraktionen haben sich durch die Selbstorganisation der Geschädigten meiner Meinung nach weitgehend erledigt. Mit diesem Funktionsverlust finden sie sich nur schwer ab. Das Ergebnis erleben wir zur Zeit alle…

        Nachdem unter diesem offenen Brief an Krieger, der offensichtlich nur die real unwürdige Basis des Vereins Loveparade Selbsthilfe e.V. klar darstellen sollte, auch weitere Aussagen von Hageman veröffentlicht wurden, ist die Seriosität dieses Vereins im wahren Sinne des Wortes in alle Richtungen gesprengt. Sie haben in zwei Monaten das geschafft, wozu Hendrix ca. acht Monate brauchte: Das Image eines Vereines für die gute Sache so zu zerlegen, dass es für einen Unternehmer defitiniv kein Prestige mehr ist, sich damit schmücken zu wollen.

  • ‎+++ Sendehinweis +++ ZDF-INFO +++

    info direkt
    Schweres Erbe Loveparade
    Bürger gegen OB Sauerland

    Eineinhalb Jahre nach der Loveparade-Katastrophe hat Mitte Januar in Duisburg der Bürgerentscheid über Stadtoberhaupt Adolf Sauerland begonnen. Die Stimmabgabe in den Wahllokalen ist am 12. Februar. Die Gegner Sauerlands müssen in der Abstimmung die Mehrheit und mindestens 91.478 Stimmen erreichen. Dann müsste der eigentlich bis 2015 gewählte Oberbürgermeister sein Amt räumen. Bei der Loveparade im Sommer 2010 waren 21 Menschen erdrückt und Hunderte verletzt worden.

    Film von Ute Waffenschmidt

    Freitag, 10.02.2012 18:02 – 18:15 Uhr
    VPS 10.02.2012 18:02
    Wdhlg. 11.02.2012 um 04.30 Uhr
    Länge: 13 min
    Dokumentation, Deutschland, 2012

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/…/Schweres-Erbe-Loveparade

  • 15.02.2012

    Gutachten zur Love-Parade-Katastrophe
    Stolperfalle Bauzaun

    Von Jörg Diehl und Steffen Winter, Düsseldorf und München

    [...]Bei der Love Parade versagte ein Konzept, das versagen musste. Es war eine absehbare Tragödie oder - wie der SPIEGEL bereits im Sommer 2010 titelte - eine "amtlich genehmigte Katastrophe".[...]

    Eigentlich hätte die Rampe für das Aufkommen 10 Meter breiter sein müssen… Womit wir dann wohl wieder bei der Genehmigungsfähigkeit im Allgemeinen wären… Klingt für mich dann wie ein Affront:
    Dennoch sei genügend Zeit gewesen, sich eine andere Strategie zu überlegen, schreibt Still. Kurzzeitig eingezogene Polizeiketten, mit denen der Zustrom in den Tunnel zunächst unterbunden worden war, hätten jedoch nicht lange genug gehalten. Es hätte in diesem Moment einer klaren Führung bedurft, deutlicher und konsequent umgesetzter Befehle, und vor allem der Abstimmung, so der Wissenschaftler. Stattdessen herrschte vollkommenes Kommunikationschaos.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,815562,00.html

  • 2 Tage des offenen Dialogs und der Diskussion kritischer und strittiger Fragen!

    na, da ham mir uns jetzt aber echt gfreut. wollt sich jemand sauber waschen von der teddyklauaktion und des als aktion “pro artgerechte haltung für plüschies” verkaufen.

  • Nachdem man sich also fürchterlich über den Klartext in der Bildunterschrift aufgeregt hat, anstatt zu monieren, dass die geneigten Teilnehmer des allerseits erwünschten offenen Diskurses die dazu erforderlichen Spielregeln offensichtlich nicht einhalten, aber so tun, als ob… Ach, vergesst es einfach…

    Jürgen H. Rohn trifft den Nagel biblisch schön auf den Kopf:
    ‎@Jürgen Hagemann Dann ging Jesus in den Tempel, jagte alle Händler und Käufer hinaus, stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und rief: "Ihr wisst doch, was Gott in der Heiligen Schrift sagt: 'Mein Haus soll ein Ort des Gebets sein', ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!" Matthäus 21

    • Jürgen Rohn hat eine gruppe auf fb aufgemacht. semmel ist mit als admin eingetragen, was ja nichts bringt, wenn man auf fb nicht schreiben darf.

      wenn mich überhaupt jemand an den text Wer nicht spricht, denkt falsch erinnert, dann ist es wirklich dieser selbstgerechte haufen.

      nfev verabschiedete sich mit:

      Never Forget – den Opfern der Love Parade:

      Liebe Facebook Freunde,
      wir werden jetzt einige Zeit weiterhin off bleiben weil unsere lieben Hetzer eine Seite eröffnet haben auf der wir nicht zugreifen können.. Leider müssen wir diesen Weg jetzt gehen und alles an die Presse weiterleiten.. Dort werden unschöne Dinge veröffentlicht die aber der Wahrheit entsprechen. Wir haben diesen Schritt nicht gewollt... aber was Recht ist muss Recht bleiben...

      Dankeschön für Eure Treue und Eure Hilfe.

      die selbsthilfler feiern drauf ab, da ja jeder auf die seite “wir stellen uns” zugreifen kann. dass man dabei nur die hälfte sieht und des gegen die eigenen spielregeln verstößt, rafft da keiner. na, prosit!

      Lothar Evers Schade: zu spät!
      Ist da noch jemand “vernünftiges” von Herrn Rohn aufgenommen worden, der/die dessen “Vergesslichkeit” durch ein Link nach hier kompensieren könnte??
      vor 5 Stunden · Gefällt mirGefällt mir nicht mehr.

      David Surmann Nein Herr Rohn ist kein Opfer der Loveparade 2010 in Duisburg
      vor 5 Stunden · Gefällt mirGefällt mir nicht mehr · 1.

      gesucht werden demnach also für diese stark eingeschränkt lesbare seite vernünftige opfer der loveparade 2010.

      man wirds auch anders auslegen können: ein zweifelhafter vorstand, der durch diebstahl auffällig ist, gibt sich eine plattform zur selbstdarstellung. des liest sich dann herwegen so:

      JH: Fangen wir vorne an.
      Das, was Du Diebstahl nennst, ist zunächst einmal schon fast ein Jahr her. Damals waren die Emotionen rund um das Thema noch viel frischer und aufgewühlter als heute.
      Tatsache ist, dass die Stofftiere an dem Bauzaun vielen - auch Angehörigen - missfielen, ja sie empfanden es sogar als Verhöhnung ihrer Kinder. Es waren auch keine Trauergaben von Angehörigen, sondern wurden vom Vorstand eines Vereins, der arme Menschen mit Lebensmitteln und weiteren Dingen des täglichen Bedarfs hilft "organisiert". Der Diebstahl - wenn man es wirklich so bezeichnen will - lag also wohl eher schon da.
      Richtig ist, dass diese Stofftiere von Jay Marsollek, Herrn Keye und Frau Zimmermann dort entfernt wurden. Sie wurden nicht gestohlen, sondern von einem öffentlichen Bauzaun abgeschnitten.
      Richtig ist auch, dass Frau Marsollek zu der Zeit Vorstandsmitglied unseres Vereins war. Frau Zimmermann war noch nicht Mitglied, Herr Keye schon. Frau Marsollek hat auf Grund persönlicher Probleme bereits lange vor dem Jahrestag 2010 ihr Amt niedergelegt.
      Der Verein war über das Vorhaben nicht informiert. Frau Marsollek als Triebfeder der Geschichte hat mich einen Tag vorher über Ihr Vorhaben informiert. Ich hatte versucht, Ihr dies auszureden. Dies allerdings lediglich aus der Sorge um mögliche Folgen. Grundsätzlich war auch ich nicht mit der verkitschenden Gestaltung des Ortes durch Stofftiere zweifelhafter Herkunft einverstanden.

      Alles in allem bitte ich zu bedenken: Die Sache ist fast ein Jahr her! Damals sah vieles anders aus und wurde dramatisiert! Ich habe mich stellvertretend entschuldigt. Man kann auch die begangenen "Fehler" einmal ruhen lassen. Es gab in dem letzten Jahr so viele Dinge, die andere nicht korrekt getan haben.

      Man kann die Dinge auch mal beenden. Mir kommt es ehrlich gesagt so vor, als wenn man diese olle Kamelle immer wieder ausgräbt, weil man uns nichts anderes nachsagen kann.
      Gestern um 19:10

      vgl.:

      Strafgesetzbuch, Besonderer Teil (§§ 80 – 358)
      19. Abschnitt – Diebstahl und Unterschlagung (§§ 242 – 248c)

      § 242 Diebstahl
      (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      (2) Der Versuch ist strafbar.

      • es gibt zumindest einen lichtblick:

        PG:
        Endlich ist es mal so weit. Nachdem es von Never Forget und vielen einzelnen Personen gibt es endlich eine Seite, wo man seine Kritik los werden kann. Es bringt nichts, wenn man diese Kritik dann nicht an nimmt.

        Bis jetzt hatte ich einige Termine mit der Presse, wobei auch der Chefredakteur von WDR und noch viele andere dabei waren. Alle bestätigten mir das gleiche ohne, dass ich irgendwie nach gefragt habe. Jeder berichtete mir davon, dass das Verhalten von eurem Verein als Kindergarten von allen gehalten wird. Es schädigt unserem Ruf. Ich hoffe, dass Jürgen Hagemann euch es erzählt hat, dass ich es Ihm schon größtenteils telefonisch gesagt habe.

        Ihr seid ein Verein, der die Betroffenen der Loveparade vertritt. Ohne lange nachzudenken kann ich euch jetzt schon sagen, dass im Tunnel, an der Rampe etc. mehr Leute sind, die Ihr angeblich vertretet, aber die euch noch nicht mal kennen oder euren Namen gehört haben. Viele haben auch keine Lust mich euch etwas zu tun haben.

        Was habt Ihr denn schon auf die Beine bekommen? Ihr solltet euch auf ein Gebiet konzentrieren. Never Forgot kümmert sich um die Pflege, dann könnt Ihr euch u.a. auf die Verhandlungen konzentrieren und da eure Energie bündeln, anstatt immer kleine Kleckereien zu machen oder besser gesagt nichts macht.
        Gefällt mir nicht mehr · · vor 10 Minuten · Dir gefällt das.

        Thom Sinclair: danke, philipp, das ist ein statement, des ich als "nicht vernünftiges opfer der loveparade 2010" hier lesen darf und nachvollziehen kann. da eine freundin von mir dort verunglückt ist, kann ich dein verhalten nur bestätigen. die betroffene familie distanziert von allem, und widmet sich dem leben. in dem sinne: auch dir alles gute.

        …….. und damit mach ich da nix mehr……

  • Verteiler v. 1. März 2012, 12.45 Uhr

    ‎Volle Solidarität mit der
    BI Never Forget den Opfern der Loveparade 2010:

    “Wir stellen uns!” der Zukunft, aber keinen Scheindebatten!!!

    Nachdem wir festgestellt haben, dass einerseits nicht für alle dieselben Kommentare auf der Seite “Wir stellen uns” gleich lesbar sind und mehrere Mitglieder im Sinne Jürgen Hagemanns argumentieren: “Sie macht ihr Ding, wir unseres. FERTIG Es spricht doch nichts gegen ein geduldetes Nebeneinander.” verschließt sich uns der konkrete Sinn dieser Veranstaltung.

    Es ist klar, dass für die Vergangenheit immer Aussage gegen Aussage stehen wird. Wenn nicht der Umgang miteinander für die Zukunft gestaltet werden soll, dann bleibt alles so wie es ist. Wir werden uns an dieser Form der Scheindebatte nicht beteiligen sowie die Art und Weise auf unserer BI-Facebook-Seite nicht unterstützen.

    BI Never Forget den Opfern der Loveparade 2010

    • Mit an Selbstherrlichkeit nicht zu toppender Überheblichkeit wird abends auf der eigenen Pin sowie auf XN verkündet, man ziehe sich in jeder Hinsicht von FB zurück.

      Warum? Weil es misslungen ist, einen Diebstahl zu legitimieren? Etwas als offen und ehrlich zu deklarieren, indem man Kritikern von vornherein den Maulkorb verpasst? Weil eine ganze Gruppe sich davon distanziert? Weil der Gegenspieler nicht – wie adhoc dazu aufgefordert – zu Kreuze kriecht?

      Mir stellt sich nicht die Frage, wer ‘feige’ ist, sondern wie man darauf kommen soll, dass das etwas mit Diskussion zu tun hat. Chorgesang, dem der geladene Solist zum Gegenansingen fernbleibt, träfe es offen und ehrlich besser. Wenn ich wirklich eine offene Diskussion haben möchte, dann verhalte ich mich auch dementsprechend. Äußerungen, die an anderer Stelle erst kürzlich getroffen wurden und die für alle nachlesbar sind, bestärken ohnehin bestehende Zweifel. Dann muss ich die nach Monaten des Twists miteinander erst einmal aufheben. Für meine Begriffe: Klassisch versemmelt. Aber damit nicht genug: Es folgt auf XN die unperfekte Opferinszenierung. Unperfekt, denn wenn dem Initiator bildlich nachgewiesen wird, dass sich geneigten MitleserInnen unterschiedliche Lückentexte als Diskussionsgrundlage präsentieren, dann spricht es für einen gewissen Grad an Verblendung, den Rückzug von FB damit begründen zu wollen, “Da kommen dann schnell Behauptungen, es würde blockiert usw.”

      Setzt man sich einer derartigen Kommunikation nicht aus, heißt es “Letztlich wurde selbst dieses Gesprächsangebot durch das Gehetze einiger Unverbesserlicher diskreditiert.” Mobbing liest sich für mich anders und bekanntermaßen brauch ein JH dazu auch kein FB. Sprich: Es kommt per Mail. Aber vorerst geht die vorgefilterte Kommunikation auf XN weiter – und das mit offener Drohkulisse… Ohne Worte…

      Ich bin ausdrücklicher Befürworter von Blogs, aber wenn der Admin seinen Blog ausschließlich dazu nutzt, um damit Meinung zu machen: Die Hetze der einen lasse ich zu, die der anderen nicht, dann wird es ulkig. Dann kann man die Blogs auch einstampfen.

      Zum guten Schluss: Es ist einfach, sich und den eigenen Mitstreitern ein Feindbild vorzusetzen. Das Schöne am Leben ist, wenn du weißt, dass das eine Luftnummer ist, dann wird ihm demzufolge das Ding selbst um die Ohren fliegen. Ich weiß zwar nicht, wie ich mir den Tag vorstellen muss, aber er kommt. Leidtragende sind Krieger und die Angehörigen. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte sich nicht nur von FB, sondern ganz zurück gezogen.

  • Stand: 8. März 2012

    Einigung über Loveparade-Gedenkstätte rückt näher

    08.03.2012 | 18:17 Uhr

    Edda Metz, Projektleiterin bei Krieger Bau: [...] Der Eingangsbereich könnte noch einmal umgestaltet, die Gesamtfläche geringfügig vergrößert werden. Nicht ausgeschlossen scheint obendrein die Verwirklichung einer Herzensangelegenheit der Hinterbliebenen – die einer zusätzlichen Treppe hinab in den Gedenkraum.

    » siehe
    derwesten.de/…/einigung-ueber-loveparade-gedenkstaette-rueckt-naeher-id6440692.html

    • Kommentare auf DerWesten gelesen und gelacht:

      Den Kommentar von Stern212 kann man getrost ad acta legen. Den hat vermutlich jemand verfasst, der entweder selbst an der Rampe gemopst hat oder zumindest für gut befindet, wie mit der Thematik in dem Verein umgegangen wird.

      Zu: Einigung über Loveparade-Gedenkstätte rückt näher
      von EikeM | #4

      >> Ich weiss garnicht warum immer wieder jeder für sich eine Leistung in Anspruch nehmen will, wenn doch alle daran mitgewirkt haben.
      — Weil es eben genau so nicht ist. Wer ist denn alle, wenn hinter verschlossenen Türen verhandelt und offen um Unterstützung für was gebettelt wird?

      >> Die Verdienste von Frau Hendrix für die prov. Gedenkstätte und deren Erhalt sind unbestritten.
      — Darum finden Vereinsanhänger es gut, wenn sie im Artikel keinerlei Erwähnung findet?

      >> Wir sind ihr auch noch heute dafür dankbar.
      — Das war bislang so gut zu überhören, so dass man annehmen konnte, die Angehörigen seien schon fast dagegen.

      >> Uns als Angehörige und Betroffene helfen keine Kleinkriege und Querelen, sondern eine Zusammenarbeit aller.
      — Dann stellt sich mir ernsthaft die Frage, an welcher Stelle jemals dafür Sorge getragen wurde, dass diese Zusammenarbeit statt finden kann.

      Und nun? Ist das Thema abgegessen. Wer will sich schon mit Dieben an einen Tisch setzen? Ich nicht. Never Forever. Damit sollte dann auch Vergeltung | #5 begriffen haben, dass ein gewisses Mindestmaß an Ethik eben nicht nur für Sauerland gilt, sondern auch für Vereinsvorsitzende und -beiräte.

  • 03. April 2012 – Von Rücktritt und Rückschritt…

    [...]Die Entwicklung rund um die Rampe haben im März von knapp 20.000 Besuchern gerade mal noch 79 Besucher verfolgt. Man erzählt sich jetzt wohl doch lieber Blondinen-Witze:
    Woran erkennt man, dass eine Blondine den Garten angelegt hat? Die Büsche sind größer als der Rest des Grundstücks.
    Ein Schelm, wer jetzt daran denkt, warum was wie verhindert wurde.[...]

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