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Ausführlicher Test: Die innovative Led Lenser LED Taschenlampe M7

[Trigami-Review] Es ergeben sich bei uns stets und ständig Situationen, in denen wir etwas aus- oder beleuchten müssen, wir sprichwörtlich die Stecknadel im Heuhaufen suchen und das als Aktion auch noch via Linse festhalten wollen – AtaSe eben. Von daher fiel die Entscheidung für uns leicht: Wir nehmen teil am Testprogramm der Firma Zweibrüder Optoelectronics und testen unerbittlich die ab 9. August 2010 neu im Handel erhältliche High-End Taschenlampe: die “LED LENSER® M7″.




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Bevor uns die LED LENSER® M7 erreicht, erkundigen wir uns ein wenig über den aktuellen Stand der Entwicklung auf dem Markt der Taschenlampen. Wir fragen auch Nachbarn: “Wie geht es ihr eigentlich, der im deutschen Haushalt üblichen Taschenlampe?” Allgemeiner Trend: “Wenn man sie braucht, ist sie leer. Man sieht nur noch wenig oder nichts… Im schlimmsten Fall ist die Funzel ganz verschwunden. “Aber wir haben eine, ganz bestimmt!” Der Hersteller verspricht mit individuellen Lichtprogrammen eine zuverlässige Kampfansage gegen die Dunkelheit – und das für völlig unterschiedliche Gebrauchssituationen im Hobby-, Freizeit- und Arbeitsbereich. Na, warten wir’s ab.

Die LED LENSER® M7 kommt in einer schmucken schwarzen Klappbox – mit Banderole. Und zugegeben: Die beiliegende Bedienungsanleitung hat uns mit Begriffen wie Smart Light Technology (SLT), Lichtprogramme, Professional, Easy, Defence, Morse/Tactical Task, Boost, Power, Low Power, Dim, S.O.S, Strobe, Fast- Lock, Advanced Focus System, Constant Current, Energy Saving u.v.a. mehr verwirrt als alles andere. Die Folge: Den Deckel der Box wieder zugeklappt und gewartet bis es Nacht wurde. Erlebt haben wir dann in tiefster Dunkelheit eine erstaunlich helle Taschenlampe, die Dank eines durchdachten modularen Designs simpel zu bedienen ist. Von der Leistung her hat sie alle anderen Taschenlampen wirklich bravourös in den Schatten gestellt. Genau diese Erleuchtung haben wir im Film festgehalten für alle, die sehen wollen, was sie sonst übersehen. 

Im Rahmen unserer Nachtwanderung hat uns die M7 dann mal eben die Bedienungsanleitung erklärt:
Entscheidend ist die Smart Light Technology. Die LED-Taschenlampe besitzt einen programmierbaren Mikrocontroller, darum auch das “M” in der Modelbezeichnung. Ich als Anwender kann per Knopfdruck am einzigen Tast-Schalter an der Lampe entscheiden, welche Funktionen ich hier und jetzt wirklich gerade benötige: Will ich mich nach dem Einschalten durch alle verfügbaren Funktionen zappen, dann benötige ich den Professional Mode, will ich schlicht und ergreifend eine von 15 bis 100% stufenlos dimmbare Taschenlampe, dann wähle ich den Easy Mode, will ich jedoch meine M7 zur Abschreckung einsetzen, dann benötige ich den Defense Mode.  Alles weitere regele ich über einen weiteren leichten Tastendruck bzw. den Lichtkegel über den stufenlos verstellbaren Fokus, der sich in jeder beliebigen Position feststellen lässt. Das Konzept,  viermal Klicken – Programmwechsel – Lampe blitzt zur Bestätigung auf (einmal für Professional, zweimal für Easy und dreimal für Defense), ist denkbar einfach und genial umgesetzt. Die einstige Kritik am Model “P7″, wer überfallen werden würde, dem bliebe keine Zeit mehr, sich zum Stroboskop vorzuklicken, hat mit der “M7″ ausgedient: Denn der Anwender stellt es jetzt bequem vorher ein. Und wer glaubt, eine LED-Taschenlampe sei wie die andere, der wird mehr als überrascht sein, was der Einsatz einer Reflektorlinse wirklich aus einer großen LED an Licht herausholt – wie unser Film zeigt: blendfrei und homogen.

Nachdem uns die M7 mit unglaublicher Lichtleistung durch die Nacht führte und wir uns durch die Funktionen testeten, waren gut zwei Stunden vergangen. Der Dauergebrauch bei gleich bleibender Stromentnahme und Helligkeit zeigte, dass das Gehäuse in der Hand merklich warm wurde und setzte einen weiteren Mechanismus in Gang: Das Low Battery Message-System ist ein Teil der SLT und zeigt rechtzeitig, ca. 5 min. bevor die Batterien erschöpft sind, alle zehn Sekunden Blinksignale; Aussage: „Bitte Energie nachtanken!“ Echt clever die Lampe, aber von der maximalen Leuchtdauer, die der Hersteller mit elf Stunden bis zu einem Lichtstrom von 1 Lumen angibt, sind wir im Test, weil ungeregelt, weit entfernt, und dennoch zweifellos von der Helligkeit fasziniert. Also: Vier handelsübliche AAA-Batterien kaufen. Nachladen. Weitertesten. Mit dem hauseigenem Batterie-Cartridge-System ist der Wechsel im Hellen ein Kinderspiel.


ANMERKUNG zu BATTERIEN
Prinzipiell ist bei Taschenlampen, die nur gelegentlich gebraucht werden, der Einsatz von Alkaline-Batterien zu bevorzugen. Alkaline-Batterien sind zwar etwas teurer als Zink-Kohle-Batterien, gemessen am Energievorrat jedoch günstiger: Die Speicherkapazität ist sehr gut, sie können zwischen fünf und sieben Jahre gelagert werden, und leisten bei moderaten Minustemperaturen immer noch gute Arbeit. Sie werden im Handel sehr günstig angeboten. Beim Kauf unbedingt auf die Bezeichnung "Alkaline" achten!
Wer die M7 zu seinem ständigen Begleiter macht, der kann aufgrund Elektronik und Spannungsregulierungseinheit generell Akkus - vorzugsweise NiMHs mit geringer Selbstentladung - verwenden.

Nachdem uns die M7 in den verschiedensten Situationen mit bis zu 250 Meter weiten und scharf gebündelten Lichtkegeln überzeugt hat, wir die Taschenlampe in all ihre Module zerlegt und wieder zusammengeschraubt haben, erhebt sich zum Schluss die Frage: “Ist dieser kleine Lichtwicht wirklich so solide wie er aussieht?”  Laut Hersteller ist die Taschenlampe gemäß IP54-Standard spritzwassergeschützt. Was ist, wenn die Lampe in den Bach fällt? Spätestens der bewegliche Lampenkopf lässt an dieser Stelle Bedenken aufkommen. Auch wenn wir den erleuchtenden Versuch nicht zur Nachahmung weiterempfehlen können, unser Film demonstriert, wie sich die LED LENSER® M7 unter Wasser verhält.

    LIEFERUMFANG:

  • LED LENSER® M7 – 13,7 cm kurz und 193g leicht
  • vier AAA Batterien
  • eine Handschlaufe
  • um 360° drehbarer Gürtel-Clip
  • “Smart Card” – Übersicht im EC-Kartenformat
  • ausführliche Bedienungsanleitung

Alles in allem sind wir von der multifunktionalen Taschenlampe sehr überzeugt: Die vom Hersteller getroffenen Angaben sind nachvollziehbar und das Gerät hält das, was er verspricht; eher mehr als weniger. Mit der M7 behält der Anwender die “Lichtregie”. Gewundert haben wir uns über die Wärmeentwicklung im Dauerbetrieb. Vermisst haben wir einen Hinweis, über den ich als Anwender erfahre, in welchem Programm sich die Lampe gerade befindet. Dies betrifft sowohl das Lichtprogramm als auch das Energiemanagement. Bleibt im Sinne der Nachhaltigkeit zu hoffen, dass das elektronische Lichtsteuerungssystem Outdoorsport und regen Gebrauch langfristig übersteht. Zu bemäkeln gäbe es klitzekleine Kleinigkeiten, die in keinster Weise die Funktion der Lampe betreffen:
Die hochtrabende Bezeichnung “Smart Card” für die auf Papier gedruckte Funktionsübersicht im EC-Kartenformat könnte eine Zellophanierung vertragen, damit sie die Bezeichnung “Smart Card” zumindest ansatzweise verdient.
Die Bedienungsanleitung ist ausführlich unverständlich und bedarf einer plakativen Überarbeitung. Dank des selbsterklärenden Produktes bleibt auch unser Film wortlos glücklich. Und jeder Betrachter kann dennoch hören, sehen und verstehen, dass es sich hier um ein qualitativ hochwertiges High-Tech-Produkt handelt.

Insgesamt handelt es sich bei der LED LENSER® M7 um innovative Technik in kompaktester Form. Sie ist durchaus für jeden zu empfehlen, der mobiles Licht drinnen und/oder draußen braucht. Eine Lampe von Profis für Profis. Der Einsatzbereich wird durch die Lichtfunktionen stark erweitert und ist lediglich durch die Lichtfarbe begrenzt: denn das LED-Licht wirkt hart und kalt. » Jetzt zum Produkt

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siehe auch:
» Bei AMAZON eintüten & die Nacht zum Tag machen!
» LED Lenser Gallery
» LED Lenser Forum
» weizenspr.eu-Review zeigt einen Vergleich der M7 mit einer großen MagLite

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Kommentare
  • Bei der LED LENSER® M7 damals dabei die LED LENSER® P2, um im Dunkeln eben noch Kamera etc. bedienen zu können. Aufgrund des BlueMoon-Effektes und dem abgedämpften Licht, bei uns im Dauereinsatz. Nach zwei Jahren ging jedoch der metallene Klick-Schalter am Ende kaputt, der bei diesem Modell schon mal öfters ein Problem zu sein scheint.

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