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Archiv der Kategorie 'Sehen'

Film: Defamation – Antisemitismus heute

am 07. April 2012 unter Sehen abgelegt

Dokumentarfilm
© 2009, SF – Film Production – Kopenhagen, Reveal Productions Inc.– Los Angeles, Cinephil – Tel Aviv, Knut.Ogris.Films – Wien
Länge: 93 Minuten
Film von Yoav Shamir

Sind sie noch nur die Opfer des Holocaust? Oder wo sind sie Täter? Spurensuche einer Verleumdung.

Inhalt

Was bedeutet Antisemitismus heute, zwei Generationen nach dem Holocaust? Bei seiner kontinuierlichen Erforschung des modernen Lebens der Israeli bereist Regisseur Yoav Shamir (Checkpoint, 5 Days, Flipping Out) die Welt, sucht nach den modernsten Erscheinungsformen des „ältesten Hasses“ und findet einige alarmierende Antworten auf diese Frage.
Im Zuge dieser unehrerbietigen Suche folgt er amerikanischen jüdischen Oberhäuptern in europäische Hauptstädte bei ihrer Mission, die Regierungen vor der wachsenden Gefahr des Antisemitismus zu warnen, und er heftet sich an die Fersen einer israelischen Schulklasse bei Ihrer Gedenkfahrt nach Auschwitz.

The 7 Fingers: LOFT

am 22. März 2012 unter Sehen abgelegt

Eine siebenköpfige Artisten-WG sucht in Berlin ein begeistertes Publikum für einen unvergesslichen Abend im CHAMÄLEON! LOFT ist voll möbliert mit Fernseher, Trapez, Sofa und Kühlschrank. Atemberaubende Akrobatik und großartige Unterhaltung inklusive!

Christian Tremblay, Chamäleon

Noch bis 26. August 2012 lädt die kanadische Erfolgskompanie „The 7 fingers“ in ihr LOFT im CHAMÄLEON THEATER ein und lässt uns an ihrem Zusammenleben teilhaben – und das sieht bei sieben hochkarätigen Artisten erwartungsgemäß ein wenig anders aus: Hier wird ein Vorhang schon mal für grazile Luftakrobatik genutzt, und eine Stehlampe verwandelt sich kurzerhand in einen Tanzpartner. Machen Sie sich auf so manche artistische Überraschung und jede Menge Humor gefasst!

Vorschau: Komm, schöner Tod

am 11. März 2012 unter Sehen abgelegt

Programmankündigung
© 2012, ZDF
Länge: 90 Minuten
Film von Friedemann Fromm, frei nach dem Roman “Die Erlöser AG” von Björn Kern


Erstausstrahlung: Donnerstag, 5. April 2012, 22.15 Uhr


Die Doku-Fiktion “Komm, schöner Tod” ist eine fiktional erzählte Zukunftsvision, die ergänzt mit Interviewszenen aus der Gegenwart, den tiefgreifenden Wandel unserer alternden Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten für den Zuschauer erlebbar machen soll. Das Buch, frei nach dem Roman “Die Erlöser AG” von Björn Kern, schrieb Friedemann Fromm, der auch Regie führt.

ZIEGLER FILM SCREENED

Vorschau: Der Fall von Adolf Sauerland

am 05. Februar 2012 unter Sehen abgelegt

Programmankündigung
© 2012, WDR
Länge: 43 Minuten
Film von Eva Müller


Montag, 13. Februar 2012, 22.00 – 22.45 Uhr
Donnerstag, 16. Februar 2012, 14.15 – 15.00 Uhr (Wdh.)


Wer weiß, wie hart wir uns mit den FB-Seiten “Sauerland-raus“, “OB Sauerland Abwahl” und “Neuanfang für Duisburg” für den Gebrauch eines demokratischen Rechtes einsetzen, nämlich der Abwahl des Oberbürgermeisters per Bürgerbegehren, der weiß auch, was dieser Sendetermin zu bedeuten hat.

Martin Tazl: Der kleine Bürgermeister

am 31. Januar 2012 unter Sehen abgelegt

Wenn sich ein GrafikDesigner seiner Klasse aus freien Stücken einer Initiative widmet, dann ist es für die Sache der Sechser im Lotto – mit Chance – sogar mit Zusatzzahl: Mit seinen Karikaturen nimmt der Duisburger Illustrator das seit dem Loveparade-Unglück 2010 umstrittene Oberhaupt Adolf Sauerland (CDU) seiner Stadt aufs Korn. Gegen den OB richtet sich das derzeit laufende, von Mitbürgern hart erkämpfte Abwahlverfahren. Tazl hofft nun, mit seinen Zeichnungen möglichst viele Bürger zur Stimmabgabe zu bewegen.

Drei Schiffbrüchige stranden auf einer Insel

am 16. Januar 2012 unter Sehen abgelegt


Die Eingeborenen, die sie aus dem Meer gefischt haben, führen die drei Männer ihrem Häuptling vor. Der schaut sich die drei triefnassen Gestalten mit prüfendem Blick von oben bis unten skeptisch an und fragt mit strenger Stimme den ersten:
- „Was bist Du?”
- „Ein Franzose!”
- „Und Du?”
- „Ein Engländer!”
- „Und, was bist Du?”, fragt der Häuptling.
- „Oberfinanzverwaltungsangestelltenanwärterrefent beim Bayerischen Landesamt für Steuern!”, antwortet der Deutsche.
- „Nun gut. Wenn Ihr hier bleiben wollt, müsst Ihr in den Wald gehen und jeweils mit zwei Früchten zurückkommen…”
Ohne lange Überlegungen stürmen die drei los.

UDO. Die Ausstellung.

am 23. Dezember 2011 unter Sehen abgelegt


Eine Reise in das 40-jährige Wirken von Udo Lindenberg, ein Gesamtkunstwerk aus Rock ’n‘ Roll, Poesie, Coolness, Malerei und Zeitgeschichte.


Udo Lindenberg am 13.04.2005 in Bonn. Hawobo at de.wikipedia. Cc-by-sa-3.0
Hawobo at german Wikipedia project [CC-BY-SA-3.0-de],
vom Wikimedia Commons


Das MKG (Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg) zeigt eine Ausstellung der Stiftung Schloss Neuhardenberg, die das Leben und vielfältige künstlerische Schaffen des „Panikrockers“ und Wahlhamburgers Udo Lindenberg würdigt. Die Schau bietet überraschende Einblicke in ein außergewöhnliches Künstlerleben und lässt ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit Revue passieren. Udo Lindenberg ist ein Gesamtkunstwerk aus Rock ’n‘ Roll, Poesie, Coolness, Malerei und Zeitgeschichte. Mit seinem vierzigjährigen Wirken ist er einer der herausragendsten Gestalten in der Geschichte des deutschen Rock und Pop. Sein Leben weist dramatische und faszinierende Widersprüche auf, sein Werk vereint Kongenialitäten aus verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen. Die Ausstellung beleuchtet den Musiker, Texter, Komponisten, Maler, Menschen, Zeitgenossen und Wahlhamburger Udo Lindenberg und folgt seinen Spuren in die Zukunft. Die Ausstellung gliedert sich in 14 Themenbereiche auf und macht mit über 400 Exponaten, Gemälden und Likörellen, Songs und Interviewausschnitten, Texten, Fotografien sowie umfangreichen Sammlungsgegenständen den Unfassbaren fassbar und rückt ihn zum Teil in ein neues Licht.

Heimliche Gewalt

am 14. Dezember 2011 unter Sehen abgelegt


Lothar Klouten hat es in seinem Artikel “Castor und Wendland: Ein Angriff auf die Demokratie” bereits geschrieben: Das Grundgesetz schützt das Recht auf freie Meinungsäußerung und Demonstration. Erlebt haben wir 2011 oft: Militarisierung und angeordnete Gewalttätigkeit gegen Demonstranten durch Polizisten. Nur sehen soll das keiner. CastorTV und ähnliche Streams lieferten oft einen anderen Eindruck. Ein YouTube-User hat einen aktuellen Jahresrückblick zusammengeschnitten.

KAMPAGNEN-PLAKAT

Dieses Video soll laut seiner Beschreibung nicht zum Ausdruck bringen, dass ALLE Polizisten so ausrasten können. Im Gegenteil, es soll zeigen, dass es unter den ganzen Polizisten auch Einzelfälle gibt. Und die Polizisten, die in diesem Video so ausschreiten, sind bestimmt der kleinste Anteil der Polizei in Deutschland.

Der Kältebus…

am 08. Dezember 2011 unter Sehen abgelegt

… hat mich bei den Worten des mecklenburgischen Schlosshotelbesitzers Dr. Michael Beck gestreift. “Ich bin eigentlich schon entsetzt, wie einsam man in diesem Land werden kann, wenn man so gerackert hat. Und das es nicht belohnt wird.” Er definiert den Turbokapitalismus sinngemäß mit “Jemand von weither macht auf hinterhältige Art Geld mit der Arbeit, die du geleistet hast.” Man muss hinzufügen: In seinem konkreten Fall kostet es ihn und seiner Familie die Existenz, acht Vollzeit-Arbeitsplätze und das bisher für die Öffentlichkeit frei zugängige Schlossgelände mit dem idyllischen Seeufer wird privatisiert. Sein in 15 Jahren stets reibungslos bedientes Darlehen für Erwerb und Restauration des eigenen Gewerbebetriebes ist verkauft worden an einen so genannten Hedgefonds aus den USA, sprich an eine “Heuschrecke” aus Übersee. Für die verkaufende Bank und den Fonds ein gutes Geschäft mit schnellem Geld. Wer zahlt? Der Kreditnehmer. Wen kann es treffen? Jeden – Häuslebauer mit eingetragenen Grundschulden, da die Banken hierzulande im Rahmen gesetzlicher Kapitalfreiheit völlig legal faule Kredite veräußern und ebenso legal das Angebot versüßen, indem sie dem Verkaufspaket mindestens ein Drittel sauber bediente Darlehen hinzufügen. So kommt es zum Titel dieser ARD-Dokumentation “Und plötzlich ist das Haus weg“. Der Autor Christian Jentzsch spürt darin dubiosen Kredit-Geschäften nach und fragt nach der Verantwortung bei Sparkassen, aber auch bei deren Aufsichtsgremien, in denen zumeist Politiker sitzen.

Stille Gewalt

am 06. Dezember 2011 unter Sehen abgelegt

Schülermobbing im Internet
© 2011, WDR
Länge: 43 Minuten
Film von Lena Rumler


In unserer FB-Cybermobbing-Gruppe hören wir ganz oft von Kindern, Jugendlichen bis hin zu Erwachsenen: “Das kannst du nur ignorieren. Rechtlich ist da nicht viel zu machen!” Hier ist endlich mal ein anderes Beispiel: Chantal, 17, lässt ihre Mobbing-Geschichte nicht los. Anfangs wollte sie einfach nur dazu gehören: Sie stellte ihr Profil bei Schüler-VZ ein. Die Möglichkeit, übers Internet zu klatschen und zu flirten, fand sie klasse. Bis sie plötzlich eine zweite Seite über sich bei Schüler-VZ fand. Ihr Foto war dort zur Hitler-Karrikatur verfremdet, zusätzlich standen dort unwahre Dinge wie, dass sie eine Streberin und lesbisch sei. Einige Tage später erreichten sie über Schüler-VZ Gewaltandrohungen.


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