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Mitmachaktion: Wer austeilen will, muss auch einstecken können!

am 12. April 2012 unter Netzwelt abgelegt

Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012, anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

Bild

Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.

Egal, ob du verheiratet bist oder nicht,…

am 11. April 2012 unter Verstehen abgelegt

Du solltest es lesen…

Als ich diesen Abend nach Hause kam und meine Frau das Abendbrot serviert hatte, nahm ich ihre Hand und sagte ihr, dass ich ihr etwas mitteilen müsse. Sie setzte sich hin und aß schweigend. Und ich sah wieder die Angst in ihren Augen.

Die Mutter blickte sanft ihren Sohn an. Es kamen ihr unzählige Erinnerungen ins Gedächtnis. Dann nahm sie einen Stift und begann auf einen anderen Zettel zu schreiben:

Vielleicht ist das Ostern 2012

am 07. April 2012 unter Netzwelt abgelegt

Nach den Diskussionen der letzten Tage um Günter Grass und „Was gesagt werden muss” beginnt das Thema zu polarisieren: In die, die satt sind und nichts mehr hören können, und in die, die besorgt sind. Es hat sicherlich schon bessere Osterfeiertage gegeben – nicht nur vom Wetter her. Von daher folgen nachvollziehbare Wünsche, denen wir uns kommentarlos anschließen.

Source: fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net via Simone on Pinterest

Film: Defamation – Antisemitismus heute

am 07. April 2012 unter Sehen abgelegt

Dokumentarfilm
© 2009, SF – Film Production – Kopenhagen, Reveal Productions Inc.– Los Angeles, Cinephil – Tel Aviv, Knut.Ogris.Films – Wien
Länge: 93 Minuten
Film von Yoav Shamir

Sind sie noch nur die Opfer des Holocaust? Oder wo sind sie Täter? Spurensuche einer Verleumdung.

Inhalt

Was bedeutet Antisemitismus heute, zwei Generationen nach dem Holocaust? Bei seiner kontinuierlichen Erforschung des modernen Lebens der Israeli bereist Regisseur Yoav Shamir (Checkpoint, 5 Days, Flipping Out) die Welt, sucht nach den modernsten Erscheinungsformen des „ältesten Hasses“ und findet einige alarmierende Antworten auf diese Frage.
Im Zuge dieser unehrerbietigen Suche folgt er amerikanischen jüdischen Oberhäuptern in europäische Hauptstädte bei ihrer Mission, die Regierungen vor der wachsenden Gefahr des Antisemitismus zu warnen, und er heftet sich an die Fersen einer israelischen Schulklasse bei Ihrer Gedenkfahrt nach Auschwitz.

Günter Grass: Was gesagt werden muss

am 05. April 2012 unter Netzwelt abgelegt

Sein Gedicht „Was gesagt werden muss” zum Konflikt zwischen Israel und Iran sorgt in diesen Tagen für einen Eklat: Mainstreammedien schwacken zwischen Regierungskurs und Kritik. Wenn ich im Spiegel die Schlagzeile lese, „So falsch liegt Günter Grass”, dann ist nicht nur eine hirnrissige Diskussion mehr entfacht, sondern ich bin dankbar, dass es in diesem Land doch noch ganz einfache Bürger gibt.


Grass
von Florian K (Bild:Grass.jpg) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0],
via Wikimedia Commons

03. April 2012 – Von Rücktritt und Rückschritt

am 03. April 2012 unter BlogHystorie abgelegt

Wer gedacht hat, mit der Sauerland-Abwahl ist das Thema „Politik“ auf AtaSe.de endlich wieder da, wo es hingehört, nämlich in den hinteren Datensätzen, der sah sich getäuscht. Gerade dieser März war aufgrund Wulffs Rücktritt, dessen vertröteter Verabschiedung und den Umständen der damit verbundenen Volksvergauckelung ein geröslertes Desaster. So ist das eben, wenn die politische »Elite« nicht nur ins Fettnäpfchen tritt, sondern förmlich im Fettnapf badet. 19.109 Besucher haben im März 2012 mitgefiebert: „Na, kommt die Ehrenrettung fürs Amt?“

Die Wahrheit über Deutschland – Der Film

am 02. April 2012 unter Verstehen abgelegt

„Die deutsche Wahrheit 1.0 ist ein Aufklärungsfilm rund um das Thema Bundesrepublik Deutschland, die Zukunft und Vergangenheit. Das Informationsmaterial, das auch auf DVD verteilt wird, zeigt spielerisch die Wahrheit zur Situation in Deutschland und baldig auch ganz Europa. Das Volk muss und wird aufgeklärt, um sich gegen diese kommende Diktatur zu wehren.“, so eine Filmbeschreibung auf YouTube. Filmaussagen werden am Ende untermalt und untermauert mit dem Song „Was ist los in diesem Land?“ von der Polit-Band Die Bandbreite, die viele unserer LeserInnen schon von der Sauerland-Abwahl her kennen dürften. Pop hin, Verschwörungstheorie her: Man muss den Film nicht gesehen haben, um diesen Song aus dem Album Reflexion zu verstehen. Oder?

Der Wagen, die Wulffuhr und die Zeitbombe

am 01. April 2012 unter Hören abgelegt

Wenn statt Gauck doch Scheel wieder raus aus dem Rentnerdasein und rein ins Amt gewählt worden wäre, was könnte der uns 2012 hoch vom gelben Wagen trällern?


1. Hoch auf dem gelben Wagen
Sitz ich beim Maschi vorn’.
Vorwärts die Dummen traben,
Lustig schmettert das Horn.
Wälder, Brachland und Auen,
Leuchtendes Steuergold.
| Ich möchte ja so gerne noch schauen,
Aber die Wulffuhr, die tickt. |

2. Politik im Parlamente
Füttert die Bosse genug.
Schäumende Schampusgetränke
Reicht mir der Sklave im Krug.
Hinter Panzerglasscheiben
Lacht selbst die Merkel noch hold.
| Ich möchte ja so gerne noch bleiben,
Aber die Wulffuhr, die tickt. |

31. März 2012 – Kommentarentwicklung

am 31. März 2012 unter BlogHystorie abgelegt

In der BlogOsphäre ist gerade in der Diskussion: Wird noch im Blog kommentiert oder läuft alles über FB & Co.? Der Trend ist die Auslagerung der Diskussion in die sozialen Netzwerke, bis hin zur Abschaltung der Kommentarfunktion. Man bloggt dann am Ende für sich still und leise.

Andi Hatspass: Brief eines neuen Menschen

am 30. März 2012 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Gerade nach der beeindruckenden Rede von Georg Schramm anlässlich der diesjährigen Erich Fromm-Preisverleihung ist man hellhörig geworden: Für die jungen Menschen aus der internetten Parallelgesellschaft, für ihre Ideale, für ihre Ziele. Schramms Fans wissen längst, dass zwischen der Wut und dem Zorn des Bürgers inhaltlich die mediale Diffamierung eines Widerstands liegt. Eine Antwort auf dieses ungebremst keimende Unbehagen liefert diese Perle auf Facebook: Brief eines neuen Menschen.

Evolve or die!


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