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Vergleich: «Costa Concordia» versus «Titanic»

am 17. Januar 2012 unter Verstehen abgelegt

Knapp 100 Jahre nach dem Unglück der RMS Titanic mitten im Nordatlantik kentert in nur 100 Metern Luftlinie von der toskanischen Küste entfernt die Costa Concordia. Wieder ist es ein Kreuzfahrtschiff, das im Kampf durch das Element Wasser so von seinem Kapitän durch die Dunkelheit manövriert wird, dass am Ende die Außenhaut des Schiffes verletzt wird. Folge: Wasser dringt ein und bringt den Koloss zum Kentern. Haben die Menschen in den letzten 100 Jahren nichts dazu gelernt?

Zeit: Maria und Josef im Ghetto des Geldes

am 29. Dezember 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Leseempfehlung zu einem ZEIT-Artikel vom 26. Dez. 2011 zum Thema “Soziale Kluft”

Einen Monat lang haben sich im Auftrag der ZEIT zwei Menschentester auf ihren Einsatz vorbereitet – schließlich musste nicht nur ein Bart wachsen: Der ehemalige Obdachlose Helmut Richard Brox beriet »Maria« und »Josef« in Sachen Auftreten und Ausrüstung. Die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg lieh ihnen Kleidung und Schlafsäcke. Was passiert also, wenn man in vornehmen Villenorten im Speckgürtel Frankfurts um Hilfe bittet? Die Schauspielerin Viola Heeß und der ZEIT-Redakteur Henning Sußebach haben sich – als obdachloses Paar verkleidet – kurz vor Weihnachten auf den Weg gemacht. Entstanden ist eine faszinierende Reportage.

Öffentlichkeitsfahndung: Gesucht wird Ali Barakat

am 09. Dezember 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Nienburg (ots) – STOLZENAU (mie) – Die Staatsanwaltschaft Verden und die Nienburger Mordkommission bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe: Gesucht wird der 35-jährige irakische Staatsangehörige Ali Askar Hasso BARAKAT. Ali Barakat ist dringend verdächtig, seine 13-jährige Tochter nach einem offensichtlich erfolglos verlaufenden Versöhnungsgespräch in Stolzenau auf offener Straße mit mehreren Schüssen getötet zu haben. Anschließend flüchtete der Mann vom Tatort. Das mutmaßliche Fluchtfahrzeug konnte am Folgetag im 32km entfernten Minden verlassen aufgefunden werden. Möglicherweise versucht Ali Barakat sich ins Ausland abzusetzen.

Ali Barakat, 2011

Lasst uns über das Töten reden…

am 18. November 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

…der Metzger ist ein guter Metzger, der die Tiere liebt.

Diesen scheinbar paradoxen Leitsatz hat Karl Ludwig Schweissfurth, Metzgermeister und ehemaliger Fleischproduzent in einer Form in die Tat umgesetzt, die es möglich macht, wieder hinzuschauen und mit gutem Gewissen zu sagen: “Wir müssen töten, um zu leben, wir leben von anderem Leben.

Während der einstige Entwickler des europäischen Fleischkonzerns Herta kurz vor dem Rentenalter mit dem Zitat: „Mir war schlagartig klar, dass Fleisch von derart gequälten Tieren keine lebensfördernde Nahrung für uns Menschen sein kann.“ gerade noch die Kurve zur ökologischen Landwirtschaft macht, blühen in deutschen Städten sogenannte “Tafelgemeinschaften”, damit Mensch zumindest eine warme Mahlzeit am Tag zu sich nehmen kann. Die LZ nannte es vor Jahren schon “Karitatives Engagement aus dem Überfluss“.

Loveparade Gedenkfeier 2011

am 18. August 2011 unter Verstehen abgelegt

Strömender Regen, bewegende Worte und ca. 7.000 Menschen in Trauer:  Die Gedenkfeier zur Loveparade-Katastrophe vor einem Jahr erinnerte an die 21 Opfer des 24. Juli 2010, deren Leben durch profane Planungsfehler beendet wurde.

Das war sie nun, die von der Landesmutter organisierte Trauerfeier. Es sind eigentlich nur Minuten der letzten 12 Monate, die an die Worte aus Krafts bewegender Trauerrede von vor einem Jahr erinnern:
Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit müssen die wichtigsten Leitlinien unseres Handelns sein – nicht der Profit.

LED LENSER fördert den Umweltschutz

am 02. Mai 2011 unter Allgemein abgelegt

[Trigami-Review] Die Welt von heute ist nicht einfach für junge Menschen. Eine Bewegung, die sich der Entwicklung eines ganzheitlichen Weltbildes annimmt? Die Pfadfinder. Eine Bewegung im Geiste von Selbsterziehung und gemeinsamen Werten. Pfadfinden hilft jungen Menschen, sich in der heutigen Welt zu orientieren, und bietet ihnen Freiräume, um sich auszuprobieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

    Gefördert werden in der Gemeinschaft:

  1. Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme
  2. Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit
  3. Achtung vor dem anderen
  4. Selbstbeherrschung
  5. Courage oder: Mut, Auseinandersetzung und Schwierigkeiten nicht auszuweichen
  6. Umweltschutz und Bewusstsein für die Natur
  7. Freundschaft

Lukas Loss: Loveparade Gedenken

am 30. April 2011 unter Netzwelt abgelegt

Der 24jährige Duisburger Art-& Mediadesigner hat das Unglück während der Loveparade zwar nicht live erlebt, aber in den folgenden Stunden und Tagen verfolgt. Er wohnt weniger als drei Kilometer von der Unglücksstelle entfernt. Viele seiner Freunde und Bekannten waren an jenem Tag bei der Veranstaltung. Diese räumliche und persönliche Nähe ließ ihn mit den Opfern und ihren Angehörigen mitfühlen und ihre Kritik am Umgang der Politik mit diesem Thema teilen.
Sehr schnell entwickelte er die Idee, an dieser Stelle ein Denkmal für die Betroffenen zu schaffen, um das Ereignis mahnend dokumentieren. Loss entwarf eine Vorlage für ein Reverse Graffitti, das er im so genannten Gelben Bogen, dem Tunnel, in dem das Unglück stattfand, anbringen wollte, und stellte dieses Konzept im August 2010 der Öffentlichkeit vor und setzte es im Januar 2011 mit Never Forget um. Dieser Artikel beschreibt, warum die Arbeit nicht fertiggestellt werden kann.

Tatort: Edel sei der Mensch und gesund

am 08. April 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Tatort-Folge 796
Regie: Florian Froschmayer nach einem
Drehbuch von Dinah Marte Golch und Gerhard J. Rekel
Erstausstrahlung: 4. April 2011 in der ARD
produzierender Sender: RBB

Der Zug des Lebens

am 31. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Das Leben ist wie eine Reise im Zug:
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchem Aufenthalten
angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen,
von denen wir gauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit einer andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

Kommt, lasst uns ATOM-Kraft stoppen

am 29. März 2011 unter Hören abgelegt

In Anlehnung an Reinhard Schemonieks “Kommt, wir woll’n den Castor stoppen” haben wir den Imperativ zum bundesweiten Atom-Kraft-Stopp textlich mit eingebaut und hoffen auf viele, viele AktivistInnen, wenn es um das Projekt geht “1.000 Stimmen für Berlin“. Vorerst sind wir mit der zwischenzeitlich über 10.000 Stimmen-starken Facebook-Gruppe “1 Million Stimmen für den Atomausstieg” dabei, die Leute auf die Straße zu bewegen. Mit den Großdemonstrationen vom 26. März 2011 ist etwa ein Viertel geschafft. Jetzt sind die anderen drei Viertel dran, die dann gemeinsam in dieses Lied mit einstimmen können:


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