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Lukas Loss: Loveparade Gedenken

am 30. April 2011 unter Netzwelt abgelegt

Der 24jährige Duisburger Art-& Mediadesigner hat das Unglück während der Loveparade zwar nicht live erlebt, aber in den folgenden Stunden und Tagen verfolgt. Er wohnt weniger als drei Kilometer von der Unglücksstelle entfernt. Viele seiner Freunde und Bekannten waren an jenem Tag bei der Veranstaltung. Diese räumliche und persönliche Nähe ließ ihn mit den Opfern und ihren Angehörigen mitfühlen und ihre Kritik am Umgang der Politik mit diesem Thema teilen.
Sehr schnell entwickelte er die Idee, an dieser Stelle ein Denkmal für die Betroffenen zu schaffen, um das Ereignis mahnend dokumentieren. Loss entwarf eine Vorlage für ein Reverse Graffitti, das er im so genannten Gelben Bogen, dem Tunnel, in dem das Unglück stattfand, anbringen wollte, und stellte dieses Konzept im August 2010 der Öffentlichkeit vor und setzte es im Januar 2011 mit Never Forget um. Dieser Artikel beschreibt, warum die Arbeit nicht fertiggestellt werden kann.

Tatort: Edel sei der Mensch und gesund

am 08. April 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Tatort-Folge 796
Regie: Florian Froschmayer nach einem
Drehbuch von Dinah Marte Golch und Gerhard J. Rekel
Erstausstrahlung: 4. April 2011 in der ARD
produzierender Sender: RBB

Der Zug des Lebens

am 31. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Das Leben ist wie eine Reise im Zug:
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchem Aufenthalten
angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen,
von denen wir gauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit einer andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

Kommt, lasst uns ATOM-Kraft stoppen

am 29. März 2011 unter Hören abgelegt

In Anlehnung an Reinhard Schemonieks “Kommt, wir woll’n den Castor stoppen” haben wir den Imperativ zum bundesweiten Atom-Kraft-Stopp textlich mit eingebaut und hoffen auf viele, viele AktivistInnen, wenn es um das Projekt geht “1.000 Stimmen für Berlin“. Vorerst sind wir mit der zwischenzeitlich über 10.000 Stimmen-starken Facebook-Gruppe “1 Million Stimmen für den Atomausstieg” dabei, die Leute auf die Straße zu bewegen. Mit den Großdemonstrationen vom 26. März 2011 ist etwa ein Viertel geschafft. Jetzt sind die anderen drei Viertel dran, die dann gemeinsam in dieses Lied mit einstimmen können:

Hommage an Japan

am 27. März 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der einem erklärt:
Das ist technisch unmöglich.“

(Sir Peter Ustinov)

Was soll man nach Erdbeben, Tsunami, Reaktorüberschwemmung, Nachbeben noch sagen? Für mich am treffendsten hat es ein Sprecher der Bäuerlichen Notgemeinschaft einen Tag nach dem Beben am 12. 3. ausgedrückt, indem er darauf sinngemäß hinwies: Wir kämpfen seit über dreißig Jahren gegen Atom-Kraft und die damit verbundenen Gefahren für den Menschen. Wir werden nie aufgeben. Und Fukushima ist nur ein Beispiel dafür, dass der Einsatz unverantwortlich ist. Wir müssen zusehen, wie in Zeitlupe die Situation eskaliert, weil niemand da ist, der diese Katastrophe verhindern kann.

Die Erde spricht…

am 12. März 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,
habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben,
was alles ihr gebraucht zum Leben.

Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,
lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,
was ich euch bot, betreut, gehegt.
Doch in den letzten hundert Jahren
ist Satan wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert, wird geraubt,
weil ihr es zu besitzen glaubt.
Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,
verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,
umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,
seid stolz, wie weit ihr es gebracht.

17. Jan. 2011 – Cybermobbing

am 17. Januar 2011 unter BlogHystorie abgelegt

Aus gegebenem Anlass haben wir auf Facebook die Gemeinschaftsseite “Cybermobbing” eröffnet. Woran liegt es, wenn vormals beste “Freunde” ins Abseits der “Geschlossenen Gesellschaft” geraten, und wie kann man es überhaupt verhindern? Worin liegt der Unterschied zu internetten Vorformen wie Fido, CIS, WildCat und Co. zur heutigen Foren- oder auch FaceBook-Kommunikation? Es ist die MASSE Mensch und die Möglichkeit der anonymisierten Veröffentlichung.

Thematisiert werden in Anlehnung an Willard (2007) acht verschiedene Ausprägungen des Cybermobbings (aus: Gewalt im Web 2.0; Grimm, P./Rhein, S./Clausen-Muradian, E.; Hrsg: NLM, 2008) für Eltern, Lehrer und Betroffene. Mit aktuellen Beispielen aus der Netzwelt und möglichen Gegenmaßnahmen zu Flaming, Harassment, Denigration, Impersonation, Outing and Trickery, Exclusion, Cyberstalking und Cyberthreats hoffen wir nicht nur präventiv arbeiten, sondern auch im Notfall eingreifen zu können. Hierzu kann der Beitritt zur geschlossenen Facebookgruppe “Facebook – Kommunikation oder Mobbing?” beantragt werden.

02. Jan. 2011 – Das war’s und das soll’s werden

am 02. Januar 2011 unter BlogHystorie abgelegt

Das Jahr 2010 verabschiedet sich im Dezember mit über 11.000 Besuchern von AtaSe.de. Mit über 1.700 Aufrufen meist gelesen: Die feine Adventsgeschichte. Da steckt so viel Ehrfurcht vor dem Leben drin, dass man schon gar nicht mehr zurückschauen mag auf die Scherben, die allein dieses Jahr hinter sich lässt: Sei es der Streit um das Erbe Rio Reisers, über den Tod der 15jährigen Buchholzer Schülerin Mirna bis hin zu den Toten von der Duisburger Loveparade… Ergebnisse, für die Niemand die Verantwortung übernehmen will und wird. Und, wenn Reiser vor knapp 40 Jahren gröhlte: “Keine Macht für Niemand!“, dann wusste er schon damals, welche Pappnasen hier systematisch welches Programm geben. Nach unzähligen Wiederholungen sind wir 2010 angekommen – am Ende der Geduld. Das Zeichen dafür, das man auch in unserer Zeit mit Erfolg Leben retten kann, setzte 2010 Unheilig.

1. Advent – Winterschlaf

am 28. November 2010 unter Verstehen abgelegt

Es ist die dunkle Jahreszeit, und der dieses Jahr merklich früh einbrechende Frost sorgt dafür, dass sich viele Menschen in die eigenen vier Wände zurückziehen. Eine gelebte Angst all derer, die in diesen Tagen auf fremde Hilfe – im Sinne von Beistand – angewiesen sind. Darum auch an dieser Stelle Gedanken einer Mutter, die es nicht geschafft hat, das Leben ihres Kindes zu schützen.

Mitmenschen, nehmt uns Trauernde an

Ehrfurcht vor dem Leben Remix 2010 – DoppelCD

am 23. November 2010 unter Hören abgelegt

Price: EUR18.80

REMIX 2010

Die Geschichte, die das Lied “Ehrfurcht vor dem Leben” erzählt, hat der Junge Albert Schweitzer (1875-1965) erlebt und gleichermaßen seine Zukunft geprägt. 2010 wurde die gleichnamige CD, die ursprünglich im Jahr 2004 erstmals erschien, neu arrangiert und mit Schwung auf den aktuellen Stand unserer Zeit gebracht. Der Leadgesang wird teilweise von einer neuen Stimme, der 17jährigen Buchholzerin Sasa Schmidt, übernommen, und die Titel wurden in weiten Teilen neu arrangiert. Text und Musik stammen unverändert aus der Feder des Dahlenburger Pastoren Christian Gohde. Das komplette Album mit über zehn sagenhaften Balladen erscheint – zur Freude aller, die mitsingen wollen und sollen, wie gewohnt mit ausdruckbaren Texten inklusive Gitarrenakkorden und Playbacks. Dank Bonus-CD mit den MP3-Versionen können alle sofort loslegen!


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