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Projekt: Wir sind Loriot

am 26. September 2011 unter Sehen abgelegt

Der Dokumentarfilm „Wir sind Loriot“ folgt den Spuren, die Loriot im deutschen Alltag und im Humor der Deutschen hinterlassen hat. Kein anderer Humorist wird so oft zitiert. Wenn die Nachspeise in einem Lokal geteilt wird: „Genau die Hälfte!“. Wenn der Weihnachtsbaum geschmückt wird: „Früher war mehr Lametta!“ oder wenn das Frühstücksei mal wieder hart ist: „Vielleicht stimmt da mit deinem Gefühl was nicht!“. Der Film begibt sich auf eine bizarre Reise durch deutsche Wohn‐ und Esszimmer, dem Loriot’schen Witz hart auf den Fersen.

„Die Deutschen haben keinen Humor, die Deutschen haben Loriot!“
Dieter Wedel

Tatort: Edel sei der Mensch und gesund

am 08. April 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Tatort-Folge 796
Regie: Florian Froschmayer nach einem
Drehbuch von Dinah Marte Golch und Gerhard J. Rekel
Erstausstrahlung: 4. April 2011 in der ARD
produzierender Sender: RBB

Duelle: Elizabeth Taylor gegen Richard Burton

am 25. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Film von Stephan Lamby und Michael Wech

Michael Wech erzählt in dieser Dokumentation über die Szenen einer Ehe. Das wäre nichts ungewöhnliches, wenn es dabei nicht um die legendäre Hass-Liebe und damit um ein viel zitiertes Paradebeispiel von Sozialpsychologen ginge, das über das “normale” “Sie küssten und sie schlugen sich” weit hinaus geht: Das private Spiel in der Öffentlichkeit im Zusammenspiel mit der Macht der Medien. 1963 wird die Liebesaffäre zwischen Elizabeth Taylor (häufig auch: „Liz“ Taylor; *27. Februar 1932 in Hampstead, London; †23. März 2011 in Los Angeles, Kalifornien) und Richard Burton (*10. November 1925 in Pontrhydyfen, Wales; †5. August 1984 in Genf, Schweiz) öffentlich. Ein Skandal, denn beide sind verheiratet. Sie lassen sich von ihren jeweiligen Ehepartnern scheiden und heiraten. Doch der spätere Ehealltag des Traumpaares entwickelt sich zum Albtraum.

Die Erde spricht…

am 12. März 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,
habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben,
was alles ihr gebraucht zum Leben.

Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,
lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,
was ich euch bot, betreut, gehegt.
Doch in den letzten hundert Jahren
ist Satan wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert, wird geraubt,
weil ihr es zu besitzen glaubt.
Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,
verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,
umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,
seid stolz, wie weit ihr es gebracht.

Moislinger Wasseransichten

am 22. Mai 2010 unter Allgemein abgelegt

Petrus hat da was verwechselt… und schickte pünktlich zur diesjährigen Kulturellen Landpartie (KLP) statt Mai-Sonne satt das Wasser von oben. Dabei stellt die unter dem Titel Moislinger Wasseransichten laufende Ausstellung unter der Leitung von Dr. Erich Bäuerle auch so schon ausreichend unter Beweis, dass es sich bei Physik – entgegen der Erfahrung ganzer Schülerheerschaften – keineswegs um eine trockene Angelegenheit handeln muss.

Auf dem Gelände beim Haus Nr. 4 in Moislingen (Kateminer Mühlenbachtal) sind während der KLP mehr als die üblichen Exponate aufgebaut, bei denen sich Groß und Klein mit wellen-, schwingungs- und wirbelartigen Naturphänomenen beschäftigen kann.

Gülle in Hülle und Fülle für Büttenwarder

am 11. Februar 2010 unter Sehen abgelegt

25 min., die es immer wieder in sich haben: Neues aus Büttenwarder erzählt im Norddeutschen Rundfunk Geschichten dem fiktiven Dorf Büttenwarder in Schleswig-Holstein. Um den beiden Originalen Adsche und Brakelmann in neuen Episoden den entsprechenden Schliff zu verpassen, hatte nun auch der öffentlich-rechtliche NDR zur Talentsuche geladen. Gesucht: Bauernweisheiten und Kurioses für Büttenwarder. Preis: Gastrolle beim Dreh. Alle können es im Channel des Senders auf Youtube mitverfolgen, was sich bereits alles angesammelt hat. Über 200 Einsendungen liegen bereits vor. Simone Semmel und Tom Atari, die beide schon die Callas in der Kirche von Büttenwarder »Ehrfurcht vor dem Leben« schmettern hörten, haben den Termin völlig versemmelt. Macht nix, denn einen Favoriten können wir jetzt schon ausmachen: Jens Ingwersen mit Gülle in Hülle und Fülle!

Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.

am 04. November 2009 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Der Film „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ stellt einen der größten Humanisten des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt: Albert Schweitzer. Bereits mit dreißig Jahren war er bekannt als Theologe und Philosoph, als Autor eines Buches über Johann Sebastian Bach, das selbst heute noch als Standardwerk gilt, und als gefeierter Interpret von Bachs Orgelwerken.
Dann sattelt er um, studiert Medizin und beschließt zusammen mit seiner Frau Helene nach Afrika zu gehen, um dort ein Krankenhaus aufzubauen und den Ärmsten der Armen zu helfen. Für Schweitzer stand fest, dass er seinen Plan des „rein menschlichen Dienens“ nunmehr dort verwirklichen wollte. Denn Christ sein bedeutete für Albert Schweitzer stets mehr als Gottesdienst und Theorie. Hier lag auch die Motivation, etwas „von der Schuld abzutragen“, die die europäischen Kolonialmächte in Afrika auf sich geladen hatten.
Während des kurz darauf ausbrechenden Ersten Weltkrieges suchte Albert Schweitzer in Lambarene vergeblich eine Antwort auf die Frage, wie der Mensch für sich einfach und rational herleiten kann, sich selbst und die Welt zu bejahen. Als er jedoch im September 1915 eine längere Fahrt auf dem Ogowe-Fluss unternahm, stand urplötzlich der Ausdruck „Ehrfurcht vor dem Leben“ vor ihm:

Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika

am 04. November 2009 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

… ab 24. Dezember 2009 im Kino!

Albert Schweitzer Film 2009 Wir schreiben das Jahr 1949 und befinden uns in den ersten Jahren des Kalten Krieges. Albert Schweitzer ist dank seiner Philosophie der Ehrfurcht vor dem Leben, die er in seinem Urwald-Hospital Lambarene/Gabun verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt. Als Albert Einstein ihn bittet, mit ihm gemeinsam vor den Gefahren der Atombombe zu warnen, interpretiert der US-Geheimdienst dies als Angriff auf die Politik der westlichen Welt. Deshalb soll eine gezielt lancierte Verleumdungskampagne das Lebenswerk des fast 75-jährigen Schweitzer in Misskredit bringen. Als Journalist getarnt recherchiert der amerikanische Spitzel Phil Figgis in Lambarene und setzt die Unzufriedenheit der Regierung in Gabun und auch einiger Schweitzer-Mitarbeiter für seine Zwecke ein. Schweitzer gerät unter Druck, die Schließung des Hospitals droht. Soll er trotzdem seinem Gewissen folgen und seine Stimme gegen die Atomgefahr erheben?


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