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Mitmachaktion: Solidarität für Bildungsfreiheit

am 29. Januar 2012 unter Netzwelt abgelegt

Im November 2010 wurden Christiane Ludwig-Wolf und Andreas Jannek vom Amtsgericht Münsingen zu einem Bußgeld von 200,- € jeweils pro Elternteil verurteilt, weil ihre Kinder frei lernen und damit der Schulpflicht nicht nachkommen. Inzwischen ist dieses Urteil rechtskräftig und zwischen den Jahren verschickte die Staatsanwaltschaft Mahnungen von insgesamt 706,00 € (400,00 € Strafe + 306,00 € Kosten).
Wir bitten Sie/Euch um Unterstützung, in dem Ihr 2,- € (ein Euro für Andreas, einer für Christiane) an die Staatskasse überweist. Damit entlastet Ihr sie und bringt gleichzeitig Eure Solidarität zum Ausdruck.

Ganz praktisch funktioniert das so:

Zu Hause zuhause sein

am 06. Januar 2012 unter Verstehen abgelegt

„Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern da, wo man VERSTANDEN wird.“

Christian Morgenstern



Wintertime 1980

Dieser Satz von Christian Morgenstern begleitet mich seit langer Zeit. Aber wo fühle ich mich denn nun wirklich zuhause?

„Zuhause bist du da, wo du die Tür vom Klo sperrangelweit offen lässt.“

Meine Tochter



George Orwell: 1984

am 12. Dezember 2011 unter Verstehen abgelegt

Hörspiel: Science Fiction
© 1977, Südwestfunk und Rias Berlin
Länge: 108 Minuten (*)
Regie: Manfred Marchfelder

George Orwells letzter Roman ‘1984‘, geschrieben in den Jahren von 1946 bis 1948, und erschienen im Juni 1949, beschreibt die Dystopie eines totalitären Überwachungs- und Präventionsstaates im Jahre 1984. Protagonist der Handlung ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der Partei, das sich den widrigen Umständen zum Trotz seine Privatsphäre sichern will. Dadurch gerät er in Konflikt mit dem System, das ihn einer Gehirnwäsche unterzieht.

Öffentlichkeitsfahndung: Gesucht wird Ali Barakat

am 09. Dezember 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Nienburg (ots) – STOLZENAU (mie) – Die Staatsanwaltschaft Verden und die Nienburger Mordkommission bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe: Gesucht wird der 35-jährige irakische Staatsangehörige Ali Askar Hasso BARAKAT. Ali Barakat ist dringend verdächtig, seine 13-jährige Tochter nach einem offensichtlich erfolglos verlaufenden Versöhnungsgespräch in Stolzenau auf offener Straße mit mehreren Schüssen getötet zu haben. Anschließend flüchtete der Mann vom Tatort. Das mutmaßliche Fluchtfahrzeug konnte am Folgetag im 32km entfernten Minden verlassen aufgefunden werden. Möglicherweise versucht Ali Barakat sich ins Ausland abzusetzen.

Ali Barakat, 2011

Der Zug des Lebens

am 31. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Das Leben ist wie eine Reise im Zug:
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchem Aufenthalten
angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen,
von denen wir gauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit einer andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

Duelle: Elizabeth Taylor gegen Richard Burton

am 25. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Film von Stephan Lamby und Michael Wech

Michael Wech erzählt in dieser Dokumentation über die Szenen einer Ehe. Das wäre nichts ungewöhnliches, wenn es dabei nicht um die legendäre Hass-Liebe und damit um ein viel zitiertes Paradebeispiel von Sozialpsychologen ginge, das über das “normale” “Sie küssten und sie schlugen sich” weit hinaus geht: Das private Spiel in der Öffentlichkeit im Zusammenspiel mit der Macht der Medien. 1963 wird die Liebesaffäre zwischen Elizabeth Taylor (häufig auch: „Liz“ Taylor; *27. Februar 1932 in Hampstead, London; †23. März 2011 in Los Angeles, Kalifornien) und Richard Burton (*10. November 1925 in Pontrhydyfen, Wales; †5. August 1984 in Genf, Schweiz) öffentlich. Ein Skandal, denn beide sind verheiratet. Sie lassen sich von ihren jeweiligen Ehepartnern scheiden und heiraten. Doch der spätere Ehealltag des Traumpaares entwickelt sich zum Albtraum.

Reinhard Mey: Sei wachsam

am 23. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen
sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
die dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.

Und ich denk mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
ist ein Schritt nach ewig-gestern, ist ein Schritt zurück,
wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen;
sie nennen es Volk – aber sie meinen Untertanen.

All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
wenn du lernst zu übersetzten, was sie wirklich sagen.
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
“Halt du sie Dumm, ich halt sie Arm!”

17. Jan. 2011 – Cybermobbing

am 17. Januar 2011 unter BlogHystorie abgelegt

Aus gegebenem Anlass haben wir auf Facebook die Gemeinschaftsseite “Cybermobbing” eröffnet. Woran liegt es, wenn vormals beste “Freunde” ins Abseits der “Geschlossenen Gesellschaft” geraten, und wie kann man es überhaupt verhindern? Worin liegt der Unterschied zu internetten Vorformen wie Fido, CIS, WildCat und Co. zur heutigen Foren- oder auch FaceBook-Kommunikation? Es ist die MASSE Mensch und die Möglichkeit der anonymisierten Veröffentlichung.

Thematisiert werden in Anlehnung an Willard (2007) acht verschiedene Ausprägungen des Cybermobbings (aus: Gewalt im Web 2.0; Grimm, P./Rhein, S./Clausen-Muradian, E.; Hrsg: NLM, 2008) für Eltern, Lehrer und Betroffene. Mit aktuellen Beispielen aus der Netzwelt und möglichen Gegenmaßnahmen zu Flaming, Harassment, Denigration, Impersonation, Outing and Trickery, Exclusion, Cyberstalking und Cyberthreats hoffen wir nicht nur präventiv arbeiten, sondern auch im Notfall eingreifen zu können. Hierzu kann der Beitritt zur geschlossenen Facebookgruppe “Facebook – Kommunikation oder Mobbing?” beantragt werden.

X-tausendmal im Wendland

am 05. November 2010 unter Allgemein abgelegt

Seit Jahrzehnten produzieren Kernkraftwerke Strahlenmüll. Seit 33 Jahren, immer wenn ein Castor nach Gorleben rollt, herrscht Ausnahmezustand im Wendland. Die ursprünglichen Gorleben-Pläne von Ernst Albrecht sahen ein riesiges Areal vor mit Atomfabriken aller Art und einem Endlager, das Ende der 90er Jahre in Betrieb gehen sollte. In Betrieb sind heute zwei Lagerhallen, mehr nicht. Und 24 Jahre nach ihrer Fertigstellung ist die Castor-Halle noch nicht einmal zu 20% gefüllt. Die beharrliche wendländische Protestkultur hat bisher fast alles gewonnen und kaum etwas verloren.

Wendland: Gorleben soll leben

am 02. November 2010 unter Verstehen abgelegt

Es ist wieder soweit – Castorzeit: Im Wendland versammeln sich zehntausende Demonstranten und 18.000 Polizisten, die in diesem Jahr von der Bundeswehr Unterstützung erhalten.
Der Atomschrott, der gerade gen Gorleben rollt, besteht aus in Glas eingeschmolzenen Rückständen aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. Dort ließen die deutschen Stromkonzerne verbrauchte Brennstäbe aus ihren Kernkraftwerken früher recyceln. Bundesregierung und Stromwirtschaft begründen die Notwendigkeit der Transporte nach Gorleben damit, dass Deutschland völkerrechtlich verbindlich zur Rücknahme des Atommülls verpflichtet sei.

Warum der Standort Gorleben strittig ist und wie damit unsere Politik umgeht, das erklärt euch “Die Sendung mit dem Klaus”:
http://www.youtube.com/watch?v=bWcq8eTq9jE*


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