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Scobel: Moderne Sklaverei

am 07. September 2013 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Gesetzlich verboten und abgeschafft – doch bis heute werden Menschen gewaltsam versklavt

In Haiti kostet ein Mädchen 50 Dollar. In Indien leben Schuldknechte in der dritten Generation. Obwohl die Sklaverei weltweit als abgeschafft gilt, schätzen Experten die Zahl der Menschen, die gewaltsam versklavt oder gegen ihren Willen zum Zweck der Ausbeutung gefangen gehalten werden, auf 27 Millionen. scobel über ein Thema, das wenig in der Öffentlichkeit stattfindet und gerne verdrängt wird.


Staff Sgt. Andrew Smith / pixabay CC0wikiImages / pixabay (cc0)

Armin Köhler: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing

am 06. September 2013 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Die Erkenntnis, die sich langsam durchsetzt, ist, dass jeder Mensch nur für sich selbst Veränderungen in seinen äußeren Lebensverhältnissen schaffen kann, indem er sich dem System der organisierten Gewalt (auch bekannt unter dem Namen “Staat“) Schritt für Schritt entzieht.

Hektik


Früher hieß es: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
Heute heißt es: Wes Geld ich nehm, des Lied ich sing.

Solange die Geldschöpfung in den Händen der übelsten imperialistischen Kräfte dieses Planeten liegt und in Form von Schuld generiert wird, werde ich, der Geld benutzt, immer das Lied der Banken und ihrer Besitzer singen. Ob ich nun Sozialist bin oder nicht. Grüner oder Gelber, Schwarzer oder Brauner.

Diebstahl als Geschäftsmodell?

am 31. August 2013 unter Netzwelt abgelegt

Die Frage “Kennst Du…?” tauchte gestern im Chat auf. Nein, ich kannte nicht. Nachdem aber zwei Zeitungsartikel und Anzeigen wegen Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung benannt wurden, gilt es zu hinterfragen: Wer digitale Werke produziert steht in Merkels Neuland bitte wo? Freier Zugang zu freiem Wissen, lautet die Forderung der Moderne. Und wer gegenlesen will? „Shared Reading“, kann es digitale Online-Bibliotheken geben? Die Communities gibt es schon lange. Sie haben alle denselben Haken: Sie sind illegal. Ein Zusammenwirken von lokalem Handel und Online-Communities will so recht nicht klappen im Land der legendären Buchpreisbindung.

Einer kauft und viele lesen

Raucherschutz, Demokratie und der blaue Dunst

am 06. Mai 2013 unter Netzwelt abgelegt

Seit dem 1. Mai 2013 gilt in NRW unter rot-grüner Landesregierung eines der bundesweit strengsten Nichtrauchergesetze. Mehr Schutz für Nichtraucher. OSD-Hüter kassierten erste Geldbußen: von Wirten 200.-, von Gästen jeweils 35.- Euro. Die klassisch verqualmte Kneipe ist nach Bayern nun auch in NRW gesetzlich vorgeschriebene Geschichte. Die Zeiten ändern sich. Alles zum Wohl der allgemeinen Gesundheit, sagt die Weltgesundsheitsorganisation, kurz WHO. Die Maya-Priester von 600–500 v. Chr. feixen sich eins und der Apotheker von heute lacht.

Rauchen im Wandel der Zeit
Rauchen im Wandel der Zeit

Hamburg: Wenn nicht jetzt, wann dann?

am 23. April 2013 unter Netzwelt abgelegt

Solidarität mit Inge #Hannemann !

Menschlichkeit und Fürsorge sind aus dem Sprach- und Handlungsrepertoire der Regierung verschwunden. Statt dessen wird mit dicken Formularbergen und Sanktionen gegen die eigene Bevölkerung gekämpft – für ein paar lumpige Euro, die die Jobcenter-Firmen an die Oberen abdrücken, um die Mächtigen hinter den Kulissen zu befriedigen. Ein Überschuss, herausgepresst durch Sanktionen an Notleidenden. Inge Hannemann ist Mitarbeiterin im Altonaer Jobcenter U25, sie schreibt als Journalistin über die Abläufe in den Jobcentern und macht die Missstände in ihrem kritischen Hartz IV-Blog öffentlich. Dabei ist ihr besonders die Berücksichtigung der Menschenrechte nach dem Grundgesetz wichtig. Sie kämpft nicht gegen Institutionen, sondern für die Einhaltung der Menschenwürde in den Jobcentern.

Berlin: Trauer, Wut und Widerstand – Rosemarie geht uns alle an

am 15. April 2013 unter Netzwelt abgelegt

… unter diesem Motto fand am Sonntag, den 14. April 2013 eine Demonstration in Gedenken an #Rosemarie Fliess mit dem Ziel Neuköllner Rathaus statt, die durch Auseinandersetzungen mit der Polizei auf halber Strecke vom Veranstalter vorzeitig aufgelöst wurde.

Die Presse liefert eine echte Show feinsinniger Selbst- und Falschdarstellung. Gut, dass sich zum Ablaufen der ca. 3 km-langen Strecke statt der erwarteten 300 knapp 1.000 Menschen eingefunden haben, die gut vernetzt den Sachverhalt binnen kürzester Zeit auf allen Portalen richtig stellen können – vorausgesetzt: Es darf noch frei und unlöschbar kommentiert werden.

Zwangsraeumung in den TodRest in Peace

Wolfgang Borchert: DANN GIBT ES NUR EINS !

am 15. April 2013 unter Verstehen abgelegt

…Solidarität mit Rosemarie Fliess

In Gedenken an die Geschehnisse dieser Tage wird es Zeit den Text von Borchert neu aufzulegen und zu verschicken an Ordnungsämter, Finanzbeamte, Sachbearbeiter, Fallmanager, Richter, Sozialarbeiter, Politiker, Polizisten, Schlosser, Gerichtsvollzieher, … Gestern war es Rosemarie, und morgen?

Wolfgang Borcherts 'Sag Nein' an der Friedenseiche in Hamburg-EppendorfFoto: Claus-Joachim Dickow (selbst photographiert) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons


Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt.
Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins :
Sag NEIN!

Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie
dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für
Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins :
Sag NEIN !

Berlin: Trauerzug für Rosemarie Fliess

am 13. April 2013 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Mehr als Handlungsbedarf bei Merkels erfolgreichster Regierung seit der Wende

Die gehbehinderte und herzkranke 67 Jahre alte Dame erlag zwei Tage nach ihrer Zwangsräumung, die entgegen zweier fachärztlicher Atteste vollzogen wurde, gestern Abend ihrer Herz-Krankheit. Wohin? Vorläufig fand sie eine Notunterkunft in einer Wohngemeinschaft, schließlich wurde ihr ein Platz in einer völlig überfüllten Kleiderkammer angeboten. Um 18 Uhr gestern Abend wurde sie in der Berliner Kälte-Nothilfe auf dem Boden liegend tot aufgefunden. Das Bündnis ‘Zwangsräumung verhindern’ organisierte heute einen Trauerzug, der zunächst von der Polizei durch eine Straßensperre verhindert wurde. „Rosemarie, wir vergessen Dich nie!”

Rest in Peace

Kein Aprilscherz: Geld zu verschenken!

am 01. April 2013 unter Netzwelt abgelegt

Ein junger Mann steht am Stephansplatz. Er trägt ein Tablett mit ungewöhnlich vielen Münzen. Daran befestigt ein handgeschriebenes Schild aus Karton mit der Aufschrift: «Geld zu verschenken.» Die Passanten ziehen an ihm vorbei, jeder hat es eilig, nur wenige sind aufmerksam genug, um zu erkennen, dass er nicht ins Bild passt.


Geld zu verschenken
Herzensworte

Schnee-Ostern 2013 – ein echter Witz

am 31. März 2013 unter Allgemein abgelegt

Wo geht’s bitte nach Frühling?

Neben Pfingsten ist Ostern das älteste und höchste Fest der Christenheit. Seine Wurzeln liegen im jüdischen Passah-Fest. Das deutsche Wort Ostern leitet sich vom indogermanischen Wort “Morgenröte” ab. Die Osterzeit, sie beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten. Und eine Bauernregel besagt: „Ostern im März verspricht ein gutes Brotjahr.” Na, unter den Bedingungen akzeptieren wir doch gerne, dass der März 2013 in Hamburg der kälteste seit 122 Jahren war und hoffen darauf, dass mit Ostern ein bisschen Frühling einkehrt.


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