Es war einmal die freie Verfügbarkeit gebührenfinanzierter Inhalte und weil diese am 1. September 2010 gestorben ist, depublizieren ARD und ZDF noch heute. Selbst brave Gebührenzahler leisten zivilen Ungehorsam und informieren sich bitte wo?weiter...
Eigentlich hätte es ein gepflegtes Sommerloch werden können: heiß genug war es und Ferien sind in weiten Teilen der Nation immer noch. Statt dessen verzeichnen Mediencontroller wie IVW ganz neutrale 2,5% Aufrufplus bei Bild.de – tja, die zählen eben bei AtaSe nicht: wir haben 22% Zuwachs – statt des aus 20 Jahren Netzerfahrung erwarteten 50%igen Rückganges. Hatten wir uns doch erfolgreich nach oben gelensert und “Das Ende der Geduld” vorgestellt; ein Gleichbleiben der Besucherzahlen war garantiert. Dann kam der 24. Juli und nach einer fulminanten Eventankündigung das desaströse Ende der Loveparade 2010 in Duisburg. Ausschlaggebend für eine ausschweifendere Berichterstattung auf unseren Seiten war nicht das Ereignis selbst, sondern die Pressekonferenz am Sonntag danach: Es wurde spontan das Vier-Personen-Stück gegeben “Nach der Katastrophe ist vor dem Desaster.” Live war es einmal klassisch um den medialen Globus gegangen: Duisburg ist nicht nur chronisch pleite, sondern verantwortungslos und jetzt auch noch verwaltungstechnisch kopflos. Das Chaos war perfekt und der Aufschrei im Web 2.0 erinnert streckenweise an 9/11. Twitter, Facebook, Blogosphäre und Newscommunities lieferten aus dem Stand Suchlisten, Fotos, Videos und Augenzeugenberichte, die die Pressekonferenz zur absoluten Schmierenkomödie degradierten. Und selbst Verleger, die sonst gerne um ihren Content bangen, hatten in diesen Tagen Kommentar- und Pingfunktionen offen. Nur so war es möglich, binnen Stunden die Pointe des Duisburger Sonntagsquartetts erfolgreich zu kippen. Das ist sie, die Stunde des Boulevards. Schnell merkt man, wer warum wo mauert oder bohrt. Und auch nur so ist es zu verstehen, warum der Spiegel weniger profitiert als die Bild. Am meisten profitiert haben jedoch die Provider: Denn das Netz ist rund um die Uhr zwei Wochen lang gut überlastet worden. Zum Nachteil aller Hinterbliebenen und Beteiligten macht es die Wahrheitsfindung nicht schneller: Es wird Monate, ja vielleicht sogar Jahre dauern, bis alle Materialien ausgewertet sind und ein Gericht das Urteil spricht, um der Öffentlichkeit den Verantwortlichen zu liefern. Leider lehrt uns die Vergangenheit: die Menschen vergessen zu schnell. Zur Zeit ist es so, dass OB Adolf Sauerland den Zorn und die gesammelte Negativpresse auf sich zieht und somit sich viele andere dahinter verstecken – können. weiter...
Stand: 19. Januar 2010:
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In gleich zwei Urteilen bestätigte jetzt nämlich das Verwaltungsgericht Gießen: Computerbesitzer müssen nur dann Rundfunkgebühren bei der GEZ bezahlen, wenn mit dem Rechner nachweislich Fernseh- und Hörfunkprogramme empfangen werden !
Die Kammer entschied demnach, dass ein internetfähiger Computer zwar grundsätzlich ein „Rundfunkempfangsgerät“ darstelle, dass ein solcher Rechner aber erst gebührenpflichtig wird, wenn damit etwa TV-Sendungen geschaut werden. Im Vergleich beispielsweise zu Fernsehern stelle der Empfang von Rundfunkprogrammen bei Computern „nur eine untergeordnete Funktion dar“ .
(AZ: 9 K 305/09.GI und 9 K 3977/09.GI). weiter...
Mit Dank an die Hacker aus Fernost veröffentlichen wir an dieser Stelle eine Pressemeldung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, fkurz BSI:
BSI empfiehlt die vorübergehende Nutzung alternativer Browser
Bonn, 15.01.2010.
Im Internet Explorer existiert eine bisher unbekannte kritische Sicherheitslücke. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten. Der in der vergangenen Woche bekannt gewordene Hacker-Angriff auf Google und weitere US-Unternehmen hat vermutlich diese Sicherheitslücke ausgenutzt. weiter...
Um so ein wenig über das Thema und über die Absurdität der Diskussion aufklären zu können, wird der Hintergrund und die Idee der einzelnen Szenen aus “Rette Deine Freiheit” sehr detailiert hier erklärt!
Idee / Regie /Animation: Alexander Lehmann
Sprecher: Ernst Walter Siemon
Aufnahme / Tonstudio: Bernd Thurig
Musik: Keine Kennen Keine
Dank an: Katharina, Christian Bahls, Yves Günther, Roland John, Max Kirste, Thomas Heuer, Wolfgang Formann, ismirschlecht, conz, Christian Wöhrl, Michael Jäger, Torsten Kleinz, Lars Kasper, Jens Kubieziel, Christoph Geisler, Florian Sorgenfrei, Stefan Wienert, Tim Bart, Kilian Dreißig