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Hommage an Japan

am 27. März 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der einem erklärt:
Das ist technisch unmöglich.“

(Sir Peter Ustinov)

Was soll man nach Erdbeben, Tsunami, Reaktorüberschwemmung, Nachbeben noch sagen? Für mich am treffendsten hat es ein Sprecher der Bäuerlichen Notgemeinschaft einen Tag nach dem Beben am 12. 3. ausgedrückt, indem er darauf sinngemäß hinwies: Wir kämpfen seit über dreißig Jahren gegen Atom-Kraft und die damit verbundenen Gefahren für den Menschen. Wir werden nie aufgeben. Und Fukushima ist nur ein Beispiel dafür, dass der Einsatz unverantwortlich ist. Wir müssen zusehen, wie in Zeitlupe die Situation eskaliert, weil niemand da ist, der diese Katastrophe verhindern kann.

17. Jan. 2011 – Cybermobbing

am 17. Januar 2011 unter BlogHystorie abgelegt

Aus gegebenem Anlass haben wir auf Facebook die Gemeinschaftsseite “Cybermobbing” eröffnet. Woran liegt es, wenn vormals beste “Freunde” ins Abseits der “Geschlossenen Gesellschaft” geraten, und wie kann man es überhaupt verhindern? Worin liegt der Unterschied zu internetten Vorformen wie Fido, CIS, WildCat und Co. zur heutigen Foren- oder auch FaceBook-Kommunikation? Es ist die MASSE Mensch und die Möglichkeit der anonymisierten Veröffentlichung.

Thematisiert werden in Anlehnung an Willard (2007) acht verschiedene Ausprägungen des Cybermobbings (aus: Gewalt im Web 2.0; Grimm, P./Rhein, S./Clausen-Muradian, E.; Hrsg: NLM, 2008) für Eltern, Lehrer und Betroffene. Mit aktuellen Beispielen aus der Netzwelt und möglichen Gegenmaßnahmen zu Flaming, Harassment, Denigration, Impersonation, Outing and Trickery, Exclusion, Cyberstalking und Cyberthreats hoffen wir nicht nur präventiv arbeiten, sondern auch im Notfall eingreifen zu können. Hierzu kann der Beitritt zur geschlossenen Facebookgruppe “Facebook – Kommunikation oder Mobbing?” beantragt werden.

04. Dez. 2010 – Genialqual FACEBooK

am 04. Dezember 2010 unter BlogHystorie abgelegt

Mit über 10.000 Besuchern erreicht der November 2010 als der Monat der Castor-Transporte nahezu die Aufrufzahlen wie der Nachruf zu Mirna. Aber eben nur fast ;-)

Waren es bei ihr noch hauptsächlich SchülerVZ und Google, die maßgeblich den Traffic auf die Blogseiten von AtaSe.de lenkten, sind es jetzt Facebook, Blogpingpr und Twitter. Nicht zu vergessen ist YouTube.de mit dem Hype zu unseren Wendländer Xsen.

Alles in Allem: Eine drastisch steigende Tendenz mit der wir Euch in einen wunderschönen zweiten Advent 2010 schicken. ;-)

Pageballs.com, die Ratgeber Community

am 11. Oktober 2010 unter Netzwelt abgelegt

[Trigami-Anzeige] Pageballs.com ist eine noch junge kostenlose Community-Adresse, die ein Wissensportal und eine Menge Tipps beherbergt. Nach dem Motto “Du weißt was, dann schreib’ was.” kann jeder dort kostenlos einzelne Texte über ein frei gewähltes Thema verfassen und veröffentlichen. Die Einnahmen aus den Publikationen kann der Verfasser einem wohltätigen Zweck spenden oder selbst behalten.

Die Startseite zeigt dem interessierten Besucher bereits alles, was dieser wissen muss, um vielleicht selbst in der Community aktiv zu werden und einen eigenen Pageball (Textseite) zu erstellen: Über 30 verschiedene Themenkategorien stehen Hobbytextern und Bloggern zur Verfügung. Inhaltlich wird nahezu alles behandelt – von rein informativen Themen und Tipps aus dem Alltag bis hin zu speziellen Bereichen wie Computer/Elektronik, Entertainment, Foto/Kunst oder auch Gesellschaft, Finanzen und Gesundheit.

01. Sep. 2010 – Sommerloch im vernetzten Raster

am 02. September 2010 unter BlogHystorie abgelegt

Mit knapp 4.000 Besuchern und 55.000 Seitenzugriffen können auch wir nicht von einem Sommerloch 2010 sprechen. War keiner im Urlaub? Ich dachte, nur wir hätten den einschließlich Lago großzügig umshiftet. Stattdessen lag die Priorität bei der Ursachenklärung und der weiteren Suche nach Opfern der diesjährigen Duisburger Loveparade. Zwischenzeitlich hat auch Herr Schaller als verunstaltender Veranstalter der Loveparade die gesamten Aufzeichnungen vor Ort installierter Überwachungskameras bis 16.40h auf seiner Seite online gestellt. Aufmerksame Beobachter wissen auch ohne Betrachten seines animierten Zusammenschnitts bzw. des ungeschnittenen Materials: Die Aufnahmen verraten uns rein gar nichts über Einsatzbefehle, Befehlsketten und das Hilfeersuchen des Veranstalters an die Polizei. Und während diese gravierende Frage seit Wochen offen bleibt, gedenkt “Duisburg” am 4. September 2010 den Opfern der Loveparade, Sauerland klebt förmlich am Stuhl und Schaller eröffnet neue Studios… Wir spielen also immer noch: das Desaster nach der Katastrophe. Die Krönung: Es erfinden kleine, miese Typen Freunde und Freundinnen, die sie auf der Loveparade verloren haben wollen, die aber realiter nie existiert haben. Womit wir dann schon wieder
a) bei Pisa wären: Sind unsere Sanitäter schon so blöde, dass sie nicht mehr bis paarundzwanzig zählen können?
b) bei den inhumanen Manieren der rechten Szene wären. Sie gehen über Leichen. Warum auch nicht? Unser Duisburger Sonntagsquartett tut’s ja auch. Und wie die Mutter von Giulia feststellt: bis heute ohne jegliche Konsequenzen.
Den kaiserlichen Status erreicht die Debatte dann, wenn man fragt: Wem gehört nun eigentlich das Asbest-verseuchte Gelände der LP? Hintergrund war, dass unsere FB-Gruppe sich gegen das Vorhaben der Stadt verwehren möchte, den Glascubus mit den Memorials im Bereich von Publikumsverkehr zu platzieren. Der Cubus sollte in der Nähe des Orts des Geschehens bleiben. Auf Anfrage hin teilte die Aurelis mit, dass die Firma Krieger aus Berlin der Eigentümer sei, was die Firma Krieger dementiert. Laut Medienberichten ist Kriegerbau der Eigentümer? Wie denn nun!?
Thilos Kampf
Der Sumpf, in den sich diese Gesellschaft reinlaviert, ist ziemlich blickdicht. Da hilft auch keine Lenser mehr. Sei denn man greift die Vorschläge Kirsten Heisigs auf, zumindest wird sie im Netz gesucht. Im August steht sie bei uns an zweiter Stelle. Damit ihr Ruf nach Intervention nicht nur polarisiert und ungehört verhallt, hat ausgerechnet Thilo Sarrazin nachgelegt:

11. Aug. 2010 – Die Liebe, die Parade und das Netz

am 12. August 2010 unter BlogHystorie abgelegt

Eigentlich hätte es ein gepflegtes Sommerloch werden können: heiß genug war es und Ferien sind in weiten Teilen der Nation immer noch. Statt dessen verzeichnen Mediencontroller wie IVW ganz neutrale 2,5% Aufrufplus bei Bild.de – tja, die zählen eben bei AtaSe nicht: wir haben 22% Zuwachs – statt des aus 20 Jahren Netzerfahrung erwarteten 50%igen Rückganges. Hatten wir uns doch erfolgreich nach oben gelensert und “Das Ende der Geduld” vorgestellt; ein Gleichbleiben der Besucherzahlen war garantiert. Dann kam der 24. Juli und nach einer fulminanten Eventankündigung das desaströse Ende der Loveparade 2010 in Duisburg. Ausschlaggebend für eine ausschweifendere Berichterstattung auf unseren Seiten war nicht das Ereignis selbst, sondern die Pressekonferenz am Sonntag danach: Es wurde spontan das Vier-Personen-Stück gegeben “Nach der Katastrophe ist vor dem Desaster.” Live war es einmal klassisch um den medialen Globus gegangen: Duisburg ist nicht nur chronisch pleite, sondern verantwortungslos und jetzt auch noch verwaltungstechnisch kopflos. Das Chaos war perfekt und der Aufschrei im Web 2.0 erinnert streckenweise an 9/11. Twitter, Facebook, Blogosphäre und Newscommunities lieferten aus dem Stand Suchlisten, Fotos, Videos und Augenzeugenberichte, die die Pressekonferenz zur absoluten Schmierenkomödie degradierten. Und selbst Verleger, die sonst gerne um ihren Content bangen, hatten in diesen Tagen Kommentar- und Pingfunktionen offen. Nur so war es möglich, binnen Stunden die Pointe des Duisburger Sonntagsquartetts erfolgreich zu kippen. Das ist sie, die Stunde des Boulevards. Schnell merkt man, wer warum wo mauert oder bohrt. Und auch nur so ist es zu verstehen, warum der Spiegel weniger profitiert als die Bild. Am meisten profitiert haben jedoch die Provider: Denn das Netz ist rund um die Uhr zwei Wochen lang gut überlastet worden. Zum Nachteil aller Hinterbliebenen und Beteiligten macht es die Wahrheitsfindung nicht schneller: Es wird Monate, ja vielleicht sogar Jahre dauern, bis alle Materialien ausgewertet sind und ein Gericht das Urteil spricht, um der Öffentlichkeit den Verantwortlichen zu liefern. Leider lehrt uns die Vergangenheit: die Menschen vergessen zu schnell. Zur Zeit ist es so, dass OB Adolf Sauerland den Zorn und die gesammelte Negativpresse auf sich zieht und somit sich viele andere dahinter verstecken – können.

Kirsten Heisig: Das Ende der Geduld

am 28. Juli 2010 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter

Während Millionen Menschen im Fußballfieber versunken der WM 2010 folgen, erscheint die prominente Jugendrichterin Kirsten Heisig nicht wie gewohnt im Dienst. Noch am 28. Juni hatte Heisig dem Verlag Herder (Freiburg) die letzten Korrekturen zu ihrem Erfahrungsbericht über den Kampf gegen jugendliche Kriminelle durchgegeben. Nach mehrtägiger Suche wird ihr Leichnam im Tegeler Forst entdeckt. Freitod. Der Verlag zieht das Erscheinungsdatum vom 13. September 2010 vor auf den 26. Juli 2010. Damit erscheint ihr Buch, das eine Gesellschaft mit weniger Gewalt thematisiert, auf den Tag genau vier Monate nach dem Tod von Mirna.

11. April 2010 – GeneralUpdate

am 11. April 2010 unter BlogHystorie abgelegt

Wie bereits angekündigt, reicht die Kommentarfunktion seit geraumer Zeit nicht mehr aus, um den Blog vernünftig verwalten zu können. Wurde am 8. Mrz. 2010 zunächst die Kommentarfunktion so eingerichtet, dass überlange und viele Kommentarbildschirmseiten seitenweise dargestellt werden, blieb immer noch das Problem, einerseits weiterhin Gästen das Kommentieren zu ermöglichen, aber Spam zu verhindern. Es ist aufwendig genug, wenn die Blogadministration das moderieren muss, was eingegeben wird. Da das Rückmailen in letzter Zeit oft ins Leere schoss, wir aber keine Zeit für “falsche” Kommentatoren aufwenden möchten, wurde das System auf den aktuellsten Stand gebracht und die Kommentarfunktion so erweitert, dass jetzt nach dem Senden des Kommentars an die E-Mail-Adresse ein Bestätigungslink geschickt wird. Diesen Bestätigungslink erhalten unregistrierte Gäste genauso wie im Blog registrierte Abonnenten. Mit Anklicken dieses Links wird der Kommentar veröffentlicht. Wenn der Autor bereits einen öffentlichen Kommentar hat, wird er in Echtzeit freigeschaltet. Die Moderation durch zuständige Admins bleibt weiterhin vorbehalten. Klingt nach einen sauberen Lösung, hat aber einen Schönheitsfehler: Je nach Einstellung des E-Mailservers auf der Empfängerseite kann die Mail im Spam-Ordner landen oder wird gar nicht erst empfangen. Letzteres passiert gerne bei Freemailern wie Yahoo, Gmail, Hotmail und anderen…

08. März 2010 – Update Kommentarfunktion

am 08. März 2010 unter BlogHystorie abgelegt

Auch wenn es der traurigste Anlass ist, den wir uns alle vorstellen können: Es ist Mirna, die hier so manchen User-Rechner durch Seite in Überlänge sowie die interne Kommentar-Funktion von WordPress einfach überfordert… Über Nacht wurde daher die Kommentarfunktion upgedatet.
Die alten Kommentarnummern stehen noch nicht wieder zur Verfügung! Wir arbeiten aber dran, damit das Verweisen auf die einzelnen Kommentare nach wie vor präziser ablaufen kann.

Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer

am 18. Januar 2010 unter Netzwelt abgelegt

Mit Dank an die Hacker aus Fernost veröffentlichen wir an dieser Stelle eine Pressemeldung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik,  fkurz BSI:

BSI empfiehlt die vorübergehende Nutzung alternativer Browser
Bonn, 15.01.2010.

Im Internet Explorer existiert eine bisher unbekannte kritische Sicherheitslücke. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten. Der in der vergangenen Woche bekannt gewordene Hacker-Angriff auf Google und weitere US-Unternehmen hat vermutlich diese Sicherheitslücke ausgenutzt.


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