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Vergleich: «Costa Concordia» versus «Titanic»

am 17. Januar 2012 unter Verstehen abgelegt

Knapp 100 Jahre nach dem Unglück der RMS Titanic mitten im Nordatlantik kentert in nur 100 Metern Luftlinie von der toskanischen Küste entfernt die Costa Concordia. Wieder ist es ein Kreuzfahrtschiff, das im Kampf durch das Element Wasser so von seinem Kapitän durch die Dunkelheit manövriert wird, dass am Ende die Außenhaut des Schiffes verletzt wird. Folge: Wasser dringt ein und bringt den Koloss zum Kentern. Haben die Menschen in den letzten 100 Jahren nichts dazu gelernt?

Arbeitskrise und Grundeinkommen

am 08. Januar 2012 unter Verstehen abgelegt

Kurzfilm, Animation
© 2011, HBK Braunschweig University of Art
Länge: 11:23 Minuten
Film von Jochen Isensee


Für anständige Arbeit scheint heute einfach kein Geld mehr da zu sein, hinfällig wohl auch die Sozialsysteme, welche sich durch den Arbeitsmarkt finanzieren sollen?! Dieser kurze Animationsfilm lädt ein, die Krise unserer Gesellschaft von einer neuen Seite zu sehen. Dem technischen Fortschritt muss ein gesellschaftlicher folgen. In diesem Sinne stellt der Film mit dem bedingungslosen Grundeinkommen einen ebenso ungewöhlichen, wie kontrovers diskutierten Reformvorschlag. Freilich kann dies nur eine kleine Einführung sein, aber es zeigt sich schnell, wie radikal die Veränderung schon im Denken und im gegenwärtigen Menschenbild ansetzen muss, damit eine soziale Vision wie diese vorstellbar oder gar realisierbar wird.

Zeit: Maria und Josef im Ghetto des Geldes

am 29. Dezember 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Leseempfehlung zu einem ZEIT-Artikel vom 26. Dez. 2011 zum Thema “Soziale Kluft”

Einen Monat lang haben sich im Auftrag der ZEIT zwei Menschentester auf ihren Einsatz vorbereitet – schließlich musste nicht nur ein Bart wachsen: Der ehemalige Obdachlose Helmut Richard Brox beriet »Maria« und »Josef« in Sachen Auftreten und Ausrüstung. Die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg lieh ihnen Kleidung und Schlafsäcke. Was passiert also, wenn man in vornehmen Villenorten im Speckgürtel Frankfurts um Hilfe bittet? Die Schauspielerin Viola Heeß und der ZEIT-Redakteur Henning Sußebach haben sich – als obdachloses Paar verkleidet – kurz vor Weihnachten auf den Weg gemacht. Entstanden ist eine faszinierende Reportage.

Schuld. Mikropsychia. Die Barbarei der Privatheit

am 15. Dezember 2011 unter Verstehen abgelegt

Kurzfilm
© 2011, Zentrum für Politische Schönheit
Länge: 15 Minuten
Film von Cesy Leonard


Margarete Wegener steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie findet sich wieder in einer Welt, die Spekulationen auf Nahrungsmittelpreise nicht länger duldet. Wir sehen eine Dokumentation, die in das Innenleben einer hochtalentierten Fondsmanagerin des größten ETF (Exchange-traded fund) auf Nahrungsmittel und in das Fleisch unserer Zivilisation blickt.

Spekulation mit Lebensmitteln ist kriminell

Lukas Loss: Loveparade Gedenken

am 30. April 2011 unter Netzwelt abgelegt

Der 24jährige Duisburger Art-& Mediadesigner hat das Unglück während der Loveparade zwar nicht live erlebt, aber in den folgenden Stunden und Tagen verfolgt. Er wohnt weniger als drei Kilometer von der Unglücksstelle entfernt. Viele seiner Freunde und Bekannten waren an jenem Tag bei der Veranstaltung. Diese räumliche und persönliche Nähe ließ ihn mit den Opfern und ihren Angehörigen mitfühlen und ihre Kritik am Umgang der Politik mit diesem Thema teilen.
Sehr schnell entwickelte er die Idee, an dieser Stelle ein Denkmal für die Betroffenen zu schaffen, um das Ereignis mahnend dokumentieren. Loss entwarf eine Vorlage für ein Reverse Graffitti, das er im so genannten Gelben Bogen, dem Tunnel, in dem das Unglück stattfand, anbringen wollte, und stellte dieses Konzept im August 2010 der Öffentlichkeit vor und setzte es im Januar 2011 mit Never Forget um. Dieser Artikel beschreibt, warum die Arbeit nicht fertiggestellt werden kann.

Tatort: Edel sei der Mensch und gesund

am 08. April 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Tatort-Folge 796
Regie: Florian Froschmayer nach einem
Drehbuch von Dinah Marte Golch und Gerhard J. Rekel
Erstausstrahlung: 4. April 2011 in der ARD
produzierender Sender: RBB

Der Zug des Lebens

am 31. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Das Leben ist wie eine Reise im Zug:
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchem Aufenthalten
angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen,
von denen wir gauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit einer andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

Das schönste Zeichen wahrer Freundschaft

am 30. März 2011 unter Verstehen abgelegt


Das Schönste an einer Freundschaft ist nicht
das freundliche Lächeln,
die ausgestreckte Hand,
die menschliche Nähe,

Wer nicht spricht, denkt falsch

am 30. März 2011 unter Verstehen abgelegt

“Im Grunde genommen teilen wir alle die Welt in wahr und falsch, gut und schlecht, schwarz und weiß ein. Daher kommt auch die entrüstete Ablehnung der scheinbar seelenlosen Idee, dass eine Beziehung mehr und anders geartet sei als die Summe der Eigenschaften der beiden Beziehungspartner.”
(Paul Watzlawick)

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er schon, aber der Hammer fehlt. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, kurz hinüber zu gehen und sich beim Nachbarn den Hammer auszuborgen.´

Kommt, lasst uns ATOM-Kraft stoppen

am 29. März 2011 unter Hören abgelegt

In Anlehnung an Reinhard Schemonieks “Kommt, wir woll’n den Castor stoppen” haben wir den Imperativ zum bundesweiten Atom-Kraft-Stopp textlich mit eingebaut und hoffen auf viele, viele AktivistInnen, wenn es um das Projekt geht “1.000 Stimmen für Berlin“. Vorerst sind wir mit der zwischenzeitlich über 10.000 Stimmen-starken Facebook-Gruppe “1 Million Stimmen für den Atomausstieg” dabei, die Leute auf die Straße zu bewegen. Mit den Großdemonstrationen vom 26. März 2011 ist etwa ein Viertel geschafft. Jetzt sind die anderen drei Viertel dran, die dann gemeinsam in dieses Lied mit einstimmen können:


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