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Loveparade Gedenkfeier 2011

am 18. August 2011 unter Verstehen abgelegt

Strömender Regen, bewegende Worte und ca. 7.000 Menschen in Trauer:  Die Gedenkfeier zur Loveparade-Katastrophe vor einem Jahr erinnerte an die 21 Opfer des 24. Juli 2010, deren Leben durch profane Planungsfehler beendet wurde.

Das war sie nun, die von der Landesmutter organisierte Trauerfeier. Es sind eigentlich nur Minuten der letzten 12 Monate, die an die Worte aus Krafts bewegender Trauerrede von vor einem Jahr erinnern:
Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit müssen die wichtigsten Leitlinien unseres Handelns sein – nicht der Profit.

Bis Neulich: Das Immerneue im Ewiggleichen

am 13. Februar 2011 unter Verstehen abgelegt

Während uns der Medienzirkus mit seinen Sprechblasenjongleuren vorgaukelt, es passiere ständig etwas, tut sich bei den grundlegenden Problemen so gut wie nichts. Volker Pispers’ Programm spiegelt diesen Zustand der Republik eins zu eins wieder:
Kunstvoll verwebt der Kabarettist seine frühen Texte, die sich als erstaunlich prophetisch erwiesen, mit tagesaktuellen Bezügen. Pispers ist dabei wie eh und je der freundliche und scheinbar harmlos daherredende Conférencier, der – eben noch lächelnd- plötzlich hundsgemein werden kann. Unverblümt pendelt er zwischen bitterböse und charmant-witzig, wenn er die Absurditäten der Welt zu Ende denkt.
Aufzeichnung aus dem Pantheon-Theater in Bonn.

30 Jahre “Wetten, dass…”

am 12. Februar 2011 unter Sehen abgelegt

30 Jahre Fernsehunterhaltung, von einem, der aus dem Radio kam und dann seine fränkische Schnodderschnauze in die Kameras eines doch eher als bieder zu bezeichnenden Sender hielt. Und das ging gut! Auch wenn Moderator und Sendekonzept in die Jahre gekommen sind. Er selbst ist sich nicht zu schade, ästhetischen Ansprüchen genüge zu tun. Wenn etwas klemmt, dann ist es doch die Seite der Wetten. Die müssen spannend sein: schöner, höher, besser, schneller, gewagter, …




Auch eine zu Fall gebrachte Superlative schreibt Statistik:

  1. ‎Es gab 884 Wetten (ohne Saal- und Stadtwetten, und ohne die Unfall-Wette von Samuel Koch).

02. Jan. 2011 – Das war’s und das soll’s werden

am 02. Januar 2011 unter BlogHystorie abgelegt

Das Jahr 2010 verabschiedet sich im Dezember mit über 11.000 Besuchern von AtaSe.de. Mit über 1.700 Aufrufen meist gelesen: Die feine Adventsgeschichte. Da steckt so viel Ehrfurcht vor dem Leben drin, dass man schon gar nicht mehr zurückschauen mag auf die Scherben, die allein dieses Jahr hinter sich lässt: Sei es der Streit um das Erbe Rio Reisers, über den Tod der 15jährigen Buchholzer Schülerin Mirna bis hin zu den Toten von der Duisburger Loveparade… Ergebnisse, für die Niemand die Verantwortung übernehmen will und wird. Und, wenn Reiser vor knapp 40 Jahren gröhlte: “Keine Macht für Niemand!“, dann wusste er schon damals, welche Pappnasen hier systematisch welches Programm geben. Nach unzähligen Wiederholungen sind wir 2010 angekommen – am Ende der Geduld. Das Zeichen dafür, das man auch in unserer Zeit mit Erfolg Leben retten kann, setzte 2010 Unheilig.

Rückblende: Kunstmarkt 2009 in Heiddorf

am 03. Dezember 2010 unter Allgemein abgelegt

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass wir den Kunstmarkt in Heiddorf besucht haben. Ein farbenfroher Querschnitt durch die zeitgenössische Kunstszenerie dank bemerkenswerter Werke z.B. von Martin Assig, Werner Stötzer, Susanne Knaak, Strawalde, Monika Müller-Klug, Uwe Bremer, Klaus Killisch, Johannes Ulrich Kubiak, Oskar Manigk, Clemens Gröszer, Hieronymus Proske, Martin Colden, Georg Zey, Zeidler, Angela Dwyer, Lutz Wohlrab, Klaus Großkopf, Ilja Heinig, Biene Feld, Uwe Kowski, Trak Wendisch und vielen anderen. In Ergänzung zu unseren ersten Bildern liefert unser Clip “Einblicke” einen nachhaltigen Eindruck vom Tag der Ausstellungseröffnung:

Nachlese zum Dahlenburger Folkabend 2010

am 20. November 2010 unter Sehen abgelegt

Vor drei Jahrzehnten im Pfarrkeller aus purer Lust am Musizieren entstanden und seit Jahren der Geheimtipp der Dahlenburger Kulturwoche: Der Folkabend. Seit neun Jahren konstant unter der Moderation von Christian Gohde ist es ein Event, der nicht mehr sonderlich beworben werden muss.

Wie auch dieses Jahr ein mit ca. 300 Fans reichlich gefülltes Schützenhaus Fun mit Folk und nachdenkliche Töne erlebte, zeigt dieser kleine Videoausschnitt vom diesjährigen Veranstaltungsabend:

Die Combo mit Heide Constien, Axel Andres, Hartmut Diekmann, Peter Elster, Christian Gohde und Robert Schulz bringt mit ihrem Spaß an der Musik doch immer wieder Stimmung ins Schützenhaus.

X-tausendmal im Wendland

am 05. November 2010 unter Allgemein abgelegt

Seit Jahrzehnten produzieren Kernkraftwerke Strahlenmüll. Seit 33 Jahren, immer wenn ein Castor nach Gorleben rollt, herrscht Ausnahmezustand im Wendland. Die ursprünglichen Gorleben-Pläne von Ernst Albrecht sahen ein riesiges Areal vor mit Atomfabriken aller Art und einem Endlager, das Ende der 90er Jahre in Betrieb gehen sollte. In Betrieb sind heute zwei Lagerhallen, mehr nicht. Und 24 Jahre nach ihrer Fertigstellung ist die Castor-Halle noch nicht einmal zu 20% gefüllt. Die beharrliche wendländische Protestkultur hat bisher fast alles gewonnen und kaum etwas verloren.

Wendland: Gorleben soll leben

am 02. November 2010 unter Verstehen abgelegt

Es ist wieder soweit – Castorzeit: Im Wendland versammeln sich zehntausende Demonstranten und 18.000 Polizisten, die in diesem Jahr von der Bundeswehr Unterstützung erhalten.
Der Atomschrott, der gerade gen Gorleben rollt, besteht aus in Glas eingeschmolzenen Rückständen aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. Dort ließen die deutschen Stromkonzerne verbrauchte Brennstäbe aus ihren Kernkraftwerken früher recyceln. Bundesregierung und Stromwirtschaft begründen die Notwendigkeit der Transporte nach Gorleben damit, dass Deutschland völkerrechtlich verbindlich zur Rücknahme des Atommülls verpflichtet sei.

Warum der Standort Gorleben strittig ist und wie damit unsere Politik umgeht, das erklärt euch “Die Sendung mit dem Klaus”:
http://www.youtube.com/watch?v=bWcq8eTq9jE*

Salem: Erntedank und Dennoch

am 18. Oktober 2010 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Am am 2. Oktober 2010 waren wir zu Besuch beim Erntedanfest und dem Tag der offenen Tür mit Einweihung des Gästehauses “Dennoch” in Salem-Neestahl, der benachbarten Außenstelle des Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfswerkes Salem-Kovahl.

Unheilig: Lasst uns ein Leben retten!!

am 10. August 2010 unter Netzwelt abgelegt

Am Samstag, den 14.08.2010, wird Der Graf in einer eher ungewöhnlichen Mission unterwegs sein. In den letzten Tagen erreichte ihn eine verzweifelte E-Mail über eine sehr traurige Geschichte: Patrick (26 Jahre) aus Schwetzingen ist an Leukämie erkrankt und seine einzige Chance zu überleben, ist eine Stammzellenspende. Familie, Freunde, Sportkameraden, Kollegen, der Oberbürgermeister der Stadt, B.L.U.T. e.V., das Ärztenetz Schwetzingen und viele Unternehmen und Vereine setzen nun alle Hebel in Bewegung, um möglichst bald den richtigen Spender zu finden. Die Zeit drängt!


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