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“Gutten Appetit!”, süße Lallbacke

am 04. Februar 2012 unter Netzwelt abgelegt

Unser aller Ex-Verteidigungsminister Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg erlebte am Donnerstagabend in einem Café in Berlin-Friedrichshein eine süße Überraschung: Spaß-Aktivisten der „Hedonistischen Internationalen“ drückten Guttenberg mitten im Gespräch mit Piraten-Politiker Stephan Urbach eine Torte ins Gesicht. Die so getortete Lallbacke nahm die Attacke mit Humor.

„Wir, die Digitalen Konditoren in der Hedonistischen Internationale haben heute in einer einzigartigen Kooperation mit Anonymous in der #OpCreamStorm Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg getortet.“

Die Digitalen Konditoren in der Hedonistischen Internationale

Meyah Don: Fragen ans Ich

am 03. Februar 2012 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Eine Freundin fragt: “Mensch, wie findest du dieses Gedicht?” Der Text war mir schon x-mal in diversen SocialNets mit entsprechend vielen Kommentaren begegnet. Gedicht? Es Klick weiter liegt die Lösung: Es ist kein Gedicht, sondern ein Rap vom Ökorapper Nr. 1: Meyah Don aus seinem vierten Album „Mit Herz und Seele“.

22. Januar 2012 – Apture is down!

am 22. Januar 2012 unter BlogHystorie abgelegt

Na, schon aufgefallen? Weg sind sie, die vielen kleinen Icons, die auf Bilder, Filme, Informationen oder Tondateien verweisen und sobald der Mauszeiger darauf zeigt, dem aufmerksamen Betrachter ins Auge oder ins Ohr gehen. Seit zwei Tagen ist die Bloggergemeinde um eine Bereicherung ärmer, und zugegeben: Bloggen ohne Apture ist wie Sex am Telefon oder die Zigarette danach ohne Feuer. Ob dieser Frust von Google so wirklich beabsichtigt war?

Apture Inline Content

Johnny Cash: Hurt

am 15. Januar 2012 unter Netzwelt abgelegt

Johnny Cash starb im Alter von 71 Jahren nur wenige Monate nach seiner Frau June Carter Cash am 12. September 2003. In fast 60 Jahren schrieb er etwa 500 Titel und nahm mehr als 1.500 Songs auf, verkaufte über 50 Mio. Alben und erhielt 11 Grammys. Ein ikonenhafter Charakter für die Pop-Musik und den amerikanischen Traum. Was ich von der markanten Stimme kenne, sind seine Klassiker wie Walk The Line, Man in Black, Ghost Riders In The Sky, A Boy Named Sue, Working man blues oder Jackson im sympathischen Cash-Doppelpack. Es sind Standards, die man wahrnimmt, und auch wieder vergisst. Eine wirklich neue Erfahrung ist für mich seine Version von Hurt – sowohl akustisch als auch in seiner Gesamtaussage.

Arbeitskrise und Grundeinkommen

am 08. Januar 2012 unter Verstehen abgelegt

Kurzfilm, Animation
© 2011, HBK Braunschweig University of Art
Länge: 11:23 Minuten
Film von Jochen Isensee


Für anständige Arbeit scheint heute einfach kein Geld mehr da zu sein, hinfällig wohl auch die Sozialsysteme, welche sich durch den Arbeitsmarkt finanzieren sollen?! Dieser kurze Animationsfilm lädt ein, die Krise unserer Gesellschaft von einer neuen Seite zu sehen. Dem technischen Fortschritt muss ein gesellschaftlicher folgen. In diesem Sinne stellt der Film mit dem bedingungslosen Grundeinkommen einen ebenso ungewöhlichen, wie kontrovers diskutierten Reformvorschlag. Freilich kann dies nur eine kleine Einführung sein, aber es zeigt sich schnell, wie radikal die Veränderung schon im Denken und im gegenwärtigen Menschenbild ansetzen muss, damit eine soziale Vision wie diese vorstellbar oder gar realisierbar wird.

Schuld. Mikropsychia. Die Barbarei der Privatheit

am 15. Dezember 2011 unter Verstehen abgelegt

Kurzfilm
© 2011, Zentrum für Politische Schönheit
Länge: 15 Minuten
Film von Cesy Leonard


Margarete Wegener steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie findet sich wieder in einer Welt, die Spekulationen auf Nahrungsmittelpreise nicht länger duldet. Wir sehen eine Dokumentation, die in das Innenleben einer hochtalentierten Fondsmanagerin des größten ETF (Exchange-traded fund) auf Nahrungsmittel und in das Fleisch unserer Zivilisation blickt.

Spekulation mit Lebensmitteln ist kriminell

Georg Schramm: mit und ohne Maske

am 12. Dezember 2011 unter Verstehen abgelegt

Ein Vergleich, der sich lohnt.

Er hat die Fernsehstudios ausgetauscht gegen die Bretter der Kleinkunstbühnen, um aber auch dort mit seinem Zorn anzustecken und anzuecken: Georg Schramm. Der gebürtige Hesse wurde mit nahezu allen namhaften Kabarettpreisen des deutschsprachigen Raums ausgezeichnet. Einem breiten Publikum wurde er aber vor allem durch sein langjähriges Engagement im ARD Scheibenwischer bekannt, den er 2006 aus inhaltlichen und konzeptionellen Differenzen verließ, um ein weiteres Jahr im ZDF “Neues aus der Anstalt” mit zu gestalten. Seither finden wir viele Reden seines Lothar Dombrowski auf YouTube wieder. In einem aktuellen Interview mit den Aktivisten von WeAreChange (Switzerland) hat er für sich selbst gesprochen.

3. Advent – Wie’s so kommen kann

am 11. Dezember 2011 unter Netzwelt abgelegt

… das erzählt Euch diese

Wintergeschichte

» 8. Dezember 18:00
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch – wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

1. Advent – Kannibalismus im Forsthaus

am 27. November 2011 unter Verstehen abgelegt

Es ist wieder die dunkle Jahreszeit und eigentlich noch recht mild. Es war ein trockener November 2011. Er wird regelrecht heiß, wenn wir daran denken, was Angie und ihre Mannen dem Wendland eingebröselt haben: Um den Dannenbergern ihr Kartoffelfest nicht gleich zwei Jahre hintereinander zu vermasseln, vermasselt man jetzt 20.000 Polizisten, weiteren tausenden von Sanitätern, deren Verwandten und Bekannten den 1. Advent. Aber der Castor kann rollen, wann er will. Für diesen Sondermülltransport in die äußerste Ecke unserer Nation wird nie der richtige Zeitpunkt sein. Wie auch? Es gibt ja noch nicht einmal ein richtiges Endlager. Die Situation erinnert mich an die Adventsgeschichte “Kannibalismus im Forsthaus” von und mit dem Altmeister des Humors – R.I.P. – Loriot:

Loveparade Gedenkfeier 2011

am 18. August 2011 unter Verstehen abgelegt

Strömender Regen, bewegende Worte und ca. 7.000 Menschen in Trauer:  Die Gedenkfeier zur Loveparade-Katastrophe vor einem Jahr erinnerte an die 21 Opfer des 24. Juli 2010, deren Leben durch profane Planungsfehler beendet wurde.

Das war sie nun, die von der Landesmutter organisierte Trauerfeier. Es sind eigentlich nur Minuten der letzten 12 Monate, die an die Worte aus Krafts bewegender Trauerrede von vor einem Jahr erinnern:
Der Mensch, sein Wohlergehen und seine Sicherheit müssen die wichtigsten Leitlinien unseres Handelns sein – nicht der Profit.


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