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Geld als Schuld – Money as debt

am 10. April 2011 unter Verstehen abgelegt

Wie entsteht überhaupt Geld? Wissen Sie es? Paul Grignons eindrucksvoller Film “Money as debt” aus dem Jahr 2006 erklärt in sehr anschaulicher Weise, warum alle Welt soviele Schulden hat und was man dagegen tun könnte! Gerade mal so lang wie eine Schulstunde erklärt dieser Film mehr über unsere Welt als uns in Jahren des Schulbank Drückens jemals gezeigt wurde.

Wenn auch Sie tagtäglich dem lieben Geld nachjagen, wird die verblüffende Erkenntnis der wahren Natur Ihrer Beute Sie mit Sicherheit interessieren! Und wenn nicht, gibt’s natürlich das Geld zurück.

Atomkraft: Der GAU von Tschernobyl vor 25 Jahren

am 02. April 2011 unter Energie abgelegt

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Nicht nur Teile der Ukraine, Weißrusslands und Russlands wurden verstrahlt. Die radioaktive Wolke überzog halb Europa. Die Katastrophe war aber nicht nur eine ökologische. Die Entwicklung der Kultur einer ganzen Region wurde unwiderruflich gestoppt. Zum 25. Jahrestag dieser Katastrophe erinnern wir mit einer Ausstellung, Lesungen, Diskussionen an den GAU und fragen auf einem internationalen Symposium, ob eine weltweite Renaissance der Atomkraft tatsächlich Realität wird.

Dieser Film ist ein Teil der Aktion “Tschernobyl 25 – expeditionen” der Heinrich-Böll-Stiftung.
Die Heinrich-Böll-Stiftung ist die nach Heinrich Böll benannte parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen. Heinrich Bölls Ermutigung zur zivilgesellschaftlichen Einmischung in die Politik ist Vorbild für die Arbeit der Stiftung.

Der Zug des Lebens

am 31. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Das Leben ist wie eine Reise im Zug:
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchem Aufenthalten
angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen,
von denen wir gauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit einer andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

Das schönste Zeichen wahrer Freundschaft

am 30. März 2011 unter Verstehen abgelegt


Das Schönste an einer Freundschaft ist nicht
das freundliche Lächeln,
die ausgestreckte Hand,
die menschliche Nähe,

Hommage an Japan

am 27. März 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der einem erklärt:
Das ist technisch unmöglich.“

(Sir Peter Ustinov)

Was soll man nach Erdbeben, Tsunami, Reaktorüberschwemmung, Nachbeben noch sagen? Für mich am treffendsten hat es ein Sprecher der Bäuerlichen Notgemeinschaft einen Tag nach dem Beben am 12. 3. ausgedrückt, indem er darauf sinngemäß hinwies: Wir kämpfen seit über dreißig Jahren gegen Atom-Kraft und die damit verbundenen Gefahren für den Menschen. Wir werden nie aufgeben. Und Fukushima ist nur ein Beispiel dafür, dass der Einsatz unverantwortlich ist. Wir müssen zusehen, wie in Zeitlupe die Situation eskaliert, weil niemand da ist, der diese Katastrophe verhindern kann.

Duelle: Elizabeth Taylor gegen Richard Burton

am 25. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Film von Stephan Lamby und Michael Wech

Michael Wech erzählt in dieser Dokumentation über die Szenen einer Ehe. Das wäre nichts ungewöhnliches, wenn es dabei nicht um die legendäre Hass-Liebe und damit um ein viel zitiertes Paradebeispiel von Sozialpsychologen ginge, das über das “normale” “Sie küssten und sie schlugen sich” weit hinaus geht: Das private Spiel in der Öffentlichkeit im Zusammenspiel mit der Macht der Medien. 1963 wird die Liebesaffäre zwischen Elizabeth Taylor (häufig auch: „Liz“ Taylor; *27. Februar 1932 in Hampstead, London; †23. März 2011 in Los Angeles, Kalifornien) und Richard Burton (*10. November 1925 in Pontrhydyfen, Wales; †5. August 1984 in Genf, Schweiz) öffentlich. Ein Skandal, denn beide sind verheiratet. Sie lassen sich von ihren jeweiligen Ehepartnern scheiden und heiraten. Doch der spätere Ehealltag des Traumpaares entwickelt sich zum Albtraum.

Reinhard Mey: Sei wachsam

am 23. März 2011 unter Verstehen abgelegt

Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen
sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
die dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.

Und ich denk mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
ist ein Schritt nach ewig-gestern, ist ein Schritt zurück,
wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen;
sie nennen es Volk – aber sie meinen Untertanen.

All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
wenn du lernst zu übersetzten, was sie wirklich sagen.
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
“Halt du sie Dumm, ich halt sie Arm!”

Film: Tod einer Richterin

am 12. März 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Auf den Spuren von Kirsten Heisig
Film von Güner Balci und Nicola Graef
Erstausstrahlung: 9. März 2011 in der ARD
produzierender Sender: WDR

Für die einen war sie die “Richterin Gnadenlos“, für die anderen die ‘Mutter Courage‘ der Berliner Justiz. Bundesweit bekannt wurde Kirsten Heisig durch die schnelle und konsequente Strafverfolgung krimineller Jugendlicher und durch ihr Buch “Das Ende der Geduld“. Besonders den – ihrer Meinung nach – laxen Umgang des Staates mit straffälligen Migranten kritisierte sie vehement. Die strenge Jugendrichterin hatte sich viele Feinde gemacht.

Die Erde spricht…

am 12. März 2011 unter Ehrfurcht vor dem Leben abgelegt

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,
habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben,
was alles ihr gebraucht zum Leben.

Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,
lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,
was ich euch bot, betreut, gehegt.
Doch in den letzten hundert Jahren
ist Satan wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert, wird geraubt,
weil ihr es zu besitzen glaubt.
Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,
verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,
umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,
seid stolz, wie weit ihr es gebracht.

Bis Neulich: Das Immerneue im Ewiggleichen

am 13. Februar 2011 unter Verstehen abgelegt

Während uns der Medienzirkus mit seinen Sprechblasenjongleuren vorgaukelt, es passiere ständig etwas, tut sich bei den grundlegenden Problemen so gut wie nichts. Volker Pispers’ Programm spiegelt diesen Zustand der Republik eins zu eins wieder:
Kunstvoll verwebt der Kabarettist seine frühen Texte, die sich als erstaunlich prophetisch erwiesen, mit tagesaktuellen Bezügen. Pispers ist dabei wie eh und je der freundliche und scheinbar harmlos daherredende Conférencier, der – eben noch lächelnd- plötzlich hundsgemein werden kann. Unverblümt pendelt er zwischen bitterböse und charmant-witzig, wenn er die Absurditäten der Welt zu Ende denkt.
Aufzeichnung aus dem Pantheon-Theater in Bonn.


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